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[Rezension] More than this von Patrick Ness

Mai 22, 2014

20140522 More than this

Buchlink, Goodreads, Amazon

ISBN: 978-1406331158
Seitenzahl: 480
Verlag: Walker Books
Sprache: englisch
deutsche Version: Mehr als das

Darum geht’s:

Alles endet mit dem Tod. Eigentlich. Das dachte zumindest Seth. Nachdem er ertrunken und gestorben ist erwacht er an einem verlassenen Ort seiner Kindheit. Er ist dort vollkommen alleine. Seth begibt sich auf die Suche nach Antworten um heraus zu finden wo er ist und wieso niemand anderes da ist.

Das denke ich:

Mittlerweile hat eigentlich jeder gemerkt, ich bin schnell von Büchern beeindruckt und begeistert. Wenn sie gut geschrieben sind und/oder eine tolle Handlung haben vergebe ich gerne mal 5 Sterne. More than this ist ein Buch, das diese Bewertung mehr als verdient hat.

Crini hat mich schon vor einiger Zeit auf das Buch gebracht, aber nachdem ich es gekauft hatte, wanderte es erst mal ins Regal um dort auf seinen großen Auftritt zu warten. Ein Video bei Youtube von LittleBookOwl zu diesem Buch hat mich dann dazu animiert das Buch endlich aus dem Regal zu holen und zu verschlingen.

Ich habe das Gefühl, das jede Information zu viel über das Buch, einige überwältigende Momente im Buch zerstören könnte, deswegen werde ich versuchen möglichst oberflächlich zu bleiben.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefangen. Sie ist gruselig und interessant und ich konnte nicht genug davon kriegen zu erfahren wie es weiter geht und was noch alles passiert und ans Licht kommt.

Seth als Hauptfigur ist toll. Ich hab mit Seth mitgelitten, mitgefiebert und mitgehasst. Er ist richtig sympathisch und man begleitet ihn gerne auf seinem Weg.

Patrick Ness hat mich schon früher mit seiner Chaos-Walking-Trilogie und A Monster Calls beeindrucken können und More than this kann mit den vorhergenannten Büchern absolut mithalten, was den Schreibstil und die Individualität der Geschichte betrifft. (Außerdem, aber das gehört nicht hier her, ist er witzig und nett und es lohnt sich für ihn nach Antwerpen zur Bookfair zu fahren.)

Fazit:

Mit More than this ist Patrick Ness wieder mal ein Meisterwerk gelungen, das schnell zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist. Es hat eine gute Mischung aus Spannung und Gefühl und weiß mit der einen oder anderen Wendung zu überraschen.

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[Rezension] Wildwood von Colin Meloy & Carson Ellis

Mai 13, 2014

20140513 Wildwood

Buchlink, Goodreads, Amazon

ISBN: 978-0062024688
Seitenzahl: 560
Verlag: Blazer + Bray
Sprache: englisch
deutsche Version: Wildwood

Darum geht’s:

Eigentlich hätte die 12-jährige Prue auf ihren Bruder Mac aufpassen sollen, als ihn eine Schar Raben in die Impassable Wilderness entführt. Zuerst versucht Prue noch den Raben zu folgen, aber als sie merkt, dass sie keine Chance hat ihnen direkt zu folgen heckt sie einen Plan aus um ihrem Bruder in die Wildnis zu folgen ohne das ihre Eltern etwas von Macs Verschwinden bemerken. Unterstützt wird sie dabei eher unfreiwillig von ihrem Klassenkameraden Curtis, der ihr in den Wald folgt.

Das denke ich:

Ich hatte das Buch gar nicht auf dem Radar. Zwar kannte ich den Titel und das Cover, aber wirklich interessiert habe ich mich dafür nicht. Auch als Ric gefragt hat, ob jemand an einer Notizbuchrunde teilnehmen will, habe ich mir den Inhalt nicht angeschaut sondern einfach „HIER“ geschrien. Einige negative Stimmen von meinen Vorleserinnen hatten mich dann allerdings neugierig und skeptisch gemacht.

Um mit dem positiven zu beginnen: Das Buch ist wirklich sehr hübsch illustriert. Überall findet man Bilder und kleine Zeichnungen. Einige der Bilder enthalten allerdings Spoiler für den Verlauf der weiteren Geschichte. Das Cover der englischen Hardback-Ausgabe ist einfach wunderhübsch.

Das wars dann auch schon fast mit den positiven Eigenschaften. Leider. Mit Prue konnte ich das ganze Buch über nicht richtig warm werden. In Prue konnte ich mich gar nicht rein versetzen, das mag am Altersunterschied liegen. Sie war mir stellenweise schlichtweg egal und hat mich genervt. Curtis fand ich am Anfang noch ganz niedlich, durch einige dumme Entscheidungen seinerseits hat er die Sympathien aber im Keim erstickt. Auch er war irgendwann einfach nur noch ein nervender Punkt in der Geschichte.

Die Geschichte war niedlich, zugegeben. Ich wollte wirklich wissen ob Mac es nach Hause schafft oder nicht. Viel hat mich an Narnia erinnert, vor allem natürlich Wildwood und seine Einwohner. Größtenteils kommt aber keine wirkliche Spannung auf, viel wird zerredet und zieht sich in die Länge. Ein paar Kürzungen hätten dem Buch sicher gut getan.

Fazit:

Eine nette Geschichte über zwei Kinder, die ihr womöglich größtes Abenteuer in einer Narnia-ähnlichen Welt erleben. Optisch top, inhaltlich eher ein Flop. Alles in Allem betrachtet ein mittelmäßiges Buch.

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[Rezension] Das Tal 2.4 Die Entscheidung von Krystyna Kuhn

Januar 6, 2014

Das Tal 2.4 Die Entscheidung

Warnung! Kann Spoiler enthalten!

Endlich hab ich es geschafft ‚Das Tal‘ zu verlassen. Es war eine lange und anstrengende Reise bis hier hin. Nicht zuletzt dank der langen Wartezeiten und der immer wieder nach hinten verschobenen Veröffentlichungstermine.

Begonnen habe ich mit der Reihe im Mai 2010. Seit dem sind 3 Jahre und 7 Monate vergangen. Ich bin älter geworden, mein Blog ist gewachsen und mein Geschmack hat sich verändert. Wenn ich heute den ersten Teil lesen würde, weiß ich nicht ob er mir wieder so gut gefallen würde, wie es mir damals gefallen hat. Vor 3 ½ Jahren fand ich es super spannend.

Mit jedem weiteren Buch hatte die Reihe Höhen und Tiefen und ich bin immer am Ball geblieben, habe auf die neuen Bücher gewartet um endlich heraus zu finden was es mit dem Tal und dem Grace College auf sich hat. Gestern habe ich das letzte Buch ‚Die Entscheidung‘ beendet und bin leider sehr enttäuscht.

An vielen Stellen hab ich einfach nur gedacht: WAAAAASSSSS??? Es war einfach so absurd stellenweise. Ich hab nicht damit gerechnet das es eine normale Erklärung für all das geben kann, aber das? So viele Fragen bleiben offen und ungeklärt.

Und es sind nicht nur die übernatürlichen Aspekte die ich schwachsinnig finde. Es gibt auch einige Logikfehler, so dass ich nach der Hälfte das Buch am liebsten in die Ecke geworfen hätte. Es war anstrengend den letzten Teil zu lesen und ich bin wirklich froh dass ich es hinter mir habe.

Im ganzen Buch kam überhaupt keine richtige Spannung auf, die ganze Zeit wartet man auf das Ende. Mir zumindest ging es so. Die Charaktere die man während der Bücher mehr oder weniger lieb gewonnen hat sind am Ende einfach nur noch nervig und dumm. Debbie war erstaunlicherweise sogar eine derjenigen, die am wenigsten genervt hat.

Das Tal

Fazit: Im Großen und Ganzen fand ich ‚Das Tal‘ eigentlich gut. Durchschnittlich hat sie 3,75 Sterne bei mir bekommen. ‚Die Entscheidung‘ hat dabei deutlich am schlechtesten abgeschnitten. Ich bin immer noch so enttäuscht und ich wünschte, ich hätte dieses letzte Buch gar nicht erst angefangen.

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[Rezension] Going Vintage von Lindsey Leavitt

November 28, 2013

Autoren-Website; Goodreads; Amazon

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 321 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1599907879
Verlag: Bloomsbury USA Childrens (26. März 2013)
Sprache: Englisch

Leavitt, Lindsey - Going Vintage

Worum geht’s?

Mallory hält nicht viel davon sein ganzes Leben online zu verbringen. Den Sinn hinter Online-Spielen sieht sie nicht. Wieso soll man sich eine Online-Welt erschaffen wenn man in der richtigen Welt schon alles hat? An einem normalen Abend findet sie durch Zufall heraus dass ihr eigener Freund sie eben in dieser Online-Welt mit einer anderen hintergeht. Nachdem sie ihn daraufhin in einer Überreaktion auf Friendsspace bloß stellt und er sie dort in aller Öffentlichkeit nieder macht ist für sie klar 1962 war das Leben viel leichter. Sie entschließt sich dazu so zu leben wie ihre Großmutter es als Teenager gemacht hat und erst wenn sie die Ziele ihrer Großmutter aus der Zeit erreicht hat wird sie wieder moderne Technik nutzen.

Das denke ich:

Ich könnte alleine schon aus beruflicher Sicht gar nicht auf moderne Technik verzichten. Ohne meinen PC und die Programme wäre ich komplett aufgeschmissen. Ich hab mal versucht darauf zu achten wie oft ich zum Handy greife um zu sehen ob und wer mir geschrieben hat. Sehr oft. Das Buch hat mich also zum Nachdenken gebracht, allerdings bin ich nicht zu dem gleichen Schluss gekommen wie Mallory. Früher war nicht alles besser und die Leute hatten auch Probleme, nur eben andere.

Mallory als Hauptcharakter ist zwischendurch sehr anstrengend. Sie denkt häufig nur an sich und an ihre eigenen Probleme und geht auf die Gefühle und Ängste ihrer Schwester gar nicht richtig ein. Sie will um jeden Preis ihren Kopf durchsetzen, was auch positive Seiten hatte. So ist sie immer sehr stark rüber gekommen und hat zu ihren Entscheidungen gestanden.

Mallorys Schwester, Ginnie, war eins der Highlights im Buch. Sie unterstützt Mallory bei ihrem Vorhaben wie in den 60ern zu leben und kocht z. B. nur noch Gerichte aus der Zeit. Außerdem hat sie mir das eine oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Liste von Mallory. Sie liebt Listen und macht zu jedem Thema und zu jeder Gelegenheit eine. Das hat mir gut gefallen, denn ich mache auch viele Listen. (Gerade in diesem Moment habe ich in einem Worddokument eine Packliste geöffnet die ich gleich noch abarbeiten muss). Die Listen haben die Geschichte aufgelockert und waren eine kleine Abwechslung.

Going Vintage war mein erstes Buch von Lindsey Leavitt aber es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Die Geschichte hat sich sehr leicht und flüssig lesen lassen und ich liebe es immer wenn man durch die Seiten nur so fliegt und gar nicht merkt wie die Zeit und die Seiten vergehen.

Fazit:

Trotz einiger kleiner Schwachstellen hat mir das Buch gut gefallen und ich hatte viel Spaß dabei es zu lesen. Es hat mich auch danach noch oft zum Nachdenken animiert, gerade was das Thema Zeit im Internet betrifft und wie viel man heutzutage mit PCs, Handys etc. macht. Going Vintage ist kein außergewöhnliches Buch aber für ein paar schöne Stunden im Bett, in der Sonne oder vorm Kamin eignet es sich auf jeden Fall.

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Kattieswoche 28 – 25.05. – 31.05.2013

Juni 2, 2013


Highlight der Wochen

Da kann ich diese Woche sogar zwei ganz tolle Ereignisse benennen. Zum einen der wundervolle, lustige, coole und geniale Tweetnerds-Geburstag von Anja, der mit ganz tollen Mädels gefeiert wurde. Wir hatten viel Spaß, haben Munchkin und Bohnanza (letzteres ist ein wirklich sehr merkwürdiges und schwieriges Spiel) gespielt und gegessen, so wie immer. Dann war ich am Mittwoch noch auf dem Polterabend meiner Kollegin, der auch wirklich witzig war. Ich hab ganz viel getanzt und gelacht aber leider musste ich fahren und konnte die ganzen Betrunkenen zum Ende hin nur schwer ertragen.

Flop der Woche

Das ich so wenig Zeit zum Lesen hatte, trotz des Feiertages. Allerdings hatte ich ganz viel andere tolle Sachen zu erledigen, deswegen kann ich nicht wirklich meckern.

Bücher der Woche

Trotz der vielen Feiereien habe ich 3 Bücher beendet in der letzten Woche. Cracked up to be von Courtney Summers hat mir richtig gut gefallen und mich in eine richtig traurige Stimmung versetzt, toll geschrieben. Killer von Sara Shepard ist mittlerweile das sechste Pretty Little Liars Buch und manchmal denk ich schon: Oh Mädels, seid doch nicht so dämlich, aber alles in allem gefallen mir die Bücher. Das letzte Buch in dieser Woche war Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo, welches mich positiv überrascht hat. Ich hab mit was witzigem gerechnet, aber das Buch hatte noch eine gewisse Tiefe und am Ende musste ich sogar ein paar Tränchen vergießen.

Song der Woche

Safe and Sound von City Capital. Ein ganz tolles Lied mit extremen Ohrwurmfaktor.

Film/ Serie der Woche

Ich hab jetzt auch endlich Silver Linings Playbook gesehen nachdem ich von dem Buch so begeistert war und obwohl das Ende des Films ein bisschen anders war, hat es mir trotzdem gefallen. Ein richtig schöner Film für den Jennifer Laurence verdient den Oscar bekommen hat.

Nächste Woche

Meine Kollegin heiratet (hat sie schon, gehört aber zur nächsten Woche) und ich muss wieder ganz viel arbeiten. Hoffentlich komme ich ein bisschen zum lesen.

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Kattieswoche 27 – 18.05. – 24.05.2013

Mai 24, 2013


Highlight der Wochen

Ich hatte einen wundervollen Pfingstmontag mit ganz tollem Besuch der den ganzen Tag da war. Es war richtig schön und ich hab sehr viel gelacht. Wir haben DVDs geguckt, oder es zumindest versucht… 😀

Flop der Woche

Ich bin immer noch nicht wirklich zum bloggen gekommen, aber ich hoffe das ändert sich in der nächsten Woche.

Bücher der Woche

Am Freitag habe ich Das Tal 2.3 Die Jagd gelesen. Es hat mir richtig gut gefallen, aber die sehr lange und unerwartete Wartezeit hat dem Buch dann doch einen negativen Beigeschmack gegeben. Ich hab mich schon sehr oft darüber aufgeregt, vor allem wie der Arena-Verlag damit umgegangen ist. Danach gab es dann das Ende von Clockwork Prince von Cassandra Clare, auch ein gutes Buch, allerdings will ich mir bis zum dritten Teil jetzt doch lieber eine kleine Pause gönnen, sonst hab ich noch den Schattenjäger-Overkill. The boy who sneaks in my bedroom window war zwar stellenweise sehr kitschig und sehr, ich nenne es mal tenniehaft, allerdings hat es mir trotzdem viel Spaß gemacht und darauf kommt es ja an. Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earls Diner von Edward Kelsey Moore war ganz anders, als ich es erwartet habe und trotzdem war es toll. Ich hoffe heute noch Linna singt von Bettina Belitz zu beenden, damit ich es Anja wieder geben kann.

Song der Woche

Nachdem wir Montag über das Ärztival in Köln gesprochen haben, hab ich schon die ganze Zeit einen Ohrwurm von Rock’n’Roll Übermensch und mache dieses somit zum Song der Woche für mich.

Film/ Serie der Woche

Montag war der 20.05.2013, vor genau 10 Jahren, also am 20.05.2003 wurde die allerletzte Folge Buffy zum ersten Mal ausgestrahlt. Um diesen Tag zu ehren haben wir eine Folge Buffy geguckt und danach noch die Avengers. Ein toller Film, den man immer wieder gucken kann.

Nächste Woche

Am Wochenende gibt es eine große Tweetnerds-Geburtstagsparty bei Anja die sicher super lustig wird und auf die ich mich sehr freue. Außerdem steht am Mittwoch der Polterabend einer Kollegin an. Für den brauche ich unbedingt noch ein paar Klamotten, ich hab überhaupt keine Ahnung was ich anziehen soll… 😦

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[Rezension] The Infernal Devices 01. Clockwork Angel von Cassandra Clare

Mai 5, 2013

>>Autoren-Homepage<< >>Goodreads<< >>Amazon<<

Taschenbuch: 481 Seiten
Verlag: Walker Books (4. September 2010)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1406330345
ISBN-13: 978-1406330342
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 17 Jahre

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Worum geht’s:

Eigentlich wollte Tessa nur ihrem Bruder nach London folgen, doch dann kommt alles anders als geplant. Zuerst wird sie entführt und dann gerät sie auch noch in einen Kampf zwischen übernatürlichen Wesen. Sie erfährt, dass es eine Schattenwelt gibt und dass Sie ein Teil dieser Welt ist. In den Schattenjägern Will und Jem findet sie zwei Freunde die eigentlich ihre Feinde sein sollten und gemeinsam versuchen sie diejenigen zu finden, die Tessa auf ihre Seite ziehen wollen.

Das denke ich:

Ich hab mich lange geweigert die Bücher zu beginnen, obwohl ich ein großer Fan der Chroniken der Unterwelt bin. Aber The Infernal Devices wirkten für mich lange wie ein Abklatsch dieser Geschichten. Seit Clockwork Princess erschienen ist schleiche ich aber immer mehr um diese Reihe und bin bei Twitter quasi dazu gedrängt worden endlich damit anzufangen. Ich kann nur sagen, zum Glück, denn auch wenn die Geschichte zeitweise an City of Bones erinnert ist sie doch ganz anders und ich habe es geliebt über bekannte Namen wie Magnus Bane zu stolpern.

Vom Schreibstil her hat Cassandra Clare wieder nichts falsch gemacht. Man ist sofort in der Geschichte drin. Ohne große Erklärungen wird man in Tessas Leben „geworfen“ und kann sich so besonders gut in ihre Lage versetzen. So ist man direkt mitten im Geschehen und erfährt erst nach und nach mehr über die Schattenwelt, ihre Regeln und ihre Ansässigen.

Will, Jem und Tessa sind drei sehr unterschiedliche Charaktere die aber gut miteinander funktionieren. Will, der sture Einzelgänger der niemanden wirklich an sich ran lassen will. Der hübsche Jem, der ein dunkles Geheimnis birgt. Und Tessa, die von all dem eigentlich nichts wissen will und doch von der Schattenwelt, und vor allem von Will und Jem, angezogen wird.

Fazit:

Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen und ich freue mich schon den zweiten und dritten Teil der Reihe zu lesen. Neben sympathischen Figuren bietet das Buch viel Spannung und ist ein netter Einstieg in die Infernal Devices Trilogie.

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