h1

[Unterwegs] Disneyland Paris 2013 – Teil 1

Juli 22, 2013

Disneyland-Schriftzug

Dieses Jahr habe ich etwas sehr ausgefallenes von meiner Mutter zum Geburtstag bekommen, eine Reise nach Disneyland. Passenderweise auch direkt über eben diesen Geburtstag und es war sooo toll.

Ich bin sowieso ein großer Fan von Freizeitparks und verbringe gerne viel Zeit auf Achterbahnen und dergleichen und dazu kommt das ich auch ein fanatischer Disney-Anhänger bin, also konnte eigentlich von Anfang an nichts schief gehen.

Im Internet haben wir auch relativ schnell ein Angebot bei Tusculum-Reisen gefunden das uns zugesagt hat. Im Paket war die Busfahrt, das Hotel und, am wichtigsten, die Eintrittskarten für Disneyland. Da ich bekanntermaßen mit Internetreiseanbietern wie Rainbowtours eher schlechte Erfahrungen gemacht habe, hatte ich ein bisschen Angst, das dieses Mal wieder etwas schief geht, glücklicherweise war dem nicht so und wir konnten unseren Aufenthalt voll und ganz genießen.

Freitagmorgen ging es um 04:00 Uhr los am vereinbarten Treffpunkt. Ein Taxi stand bereit um uns zur nächsten Busstation zu bringen, natürlich auf Kosten der Reisegesellschaft. In Krefeld hieß es dann erst mal warten auf den Bus, denn der Taxifahrer hat die Strecke, für die man normalerweise ohne Verkehr 20-30 Minuten braucht in 10 Minuten hinter sich gebracht hat. 160 in der Innenstadt, für ihn gar kein Problem.

Im Bus war es unglaublich kalt, ich war froh das ich meine Decke eingepackt hatte und mit dem ersten Teil der Sturmkönige von Kai Meyer auf den Ohren ging es los Richtung Frankreich. Die Busfahrt war Ereignislos, hier und da mussten wir auf ein paar Mitfahrer warten und nach 10 Stunden hatten wir es dann geschafft und waren in Meaux angekommen.

Falls ihr Meaux nicht kennt, macht euch nichts draus, kannte ich vorher auch nicht, aber der kleine Ort vor Paris ist wirklich sehr hübsch anzusehen. In Meaux bezogen wir schnell unser 2 Sterne Hotel und machten uns per Bus auf den Weg nach Disneyland. Anders als in der Beschreibung der Reise zu lesen mussten wir zum Glück nicht selbst dafür sorgen wie wir hin und wieder zurück kommen, sondern unser zuvorkommender Busfahrer, der Bernhard, hat uns gebracht.

ParkplanIm Disneyresort selbst wurden wir erst Mal erschlagen von der Masse an Menschen und Möglichkeiten und mussten uns einen Weg zum eigentlichen Disneyland suchen. Da es aber schon Nachmittag war, konnten wir ohne langes Warten direkt rein. Zu Beginn haben wir uns dann auch direkt mal ein Eis gegönnt. Ben & Jerrys konnte man an jeder Ecke kriegen und die Kugeln waren riesig. Unser Plan uns anfangs alles von außen anschauen und dann aufzuschreiben was wir am nächsten Tag alles machen wollten hatten wir spätestens im Fantasyland hinter uns gelassen und uns direkt ins Verrückte Labyrinth von Alice im Wunderland gestürzt.

Disney SchlossSchnell haben wir gemerkt das wir mit kurzen Wartezeiten eigentlich nirgendwo rechnen konnten, es war einfach zu voll. Hätten wir allerdings gewusst was uns Samstags erwartet, hätten wir schon am ersten Tag viel mehr gemacht. Nach einem kurzen Abstecher zu den „Piraten der Karibik“ stellten wir uns bei der „Big Thunder Mountain“ an, voller Vorfreude endlich eine richtige Achterbahn zu betreten. Aber Pustekuchen, nach etwas mehr als einer Stunde warten hieß es dann: Aufgrund technischer Probleme fällt die Fahrt leider für einen geraumen Zeitraum aus, vielen Dank für Ihr Verständnis! – Verständnis hatten wir jetzt nicht so viel dafür übrig, es war heiß, ich war tierisch genervt von der Familie vor uns die fast pausenlos ihre Kinder angeschrien haben, weil die irgendwas angegrabbelt und kaputt gemacht hatten, fast noch schlimmer waren die italienischen Herren hinter uns die von persönlichen Grenzen überhaupt noch nie was gehört hatten und immer so nah an uns standen, das sie mich eigentlich schon umarmt hatten.

Disney Parade - Peter PanLeicht frustriert, durstig und hungrig machten wir uns dann auf den Weg etwas Essbares und einen Platz im Schatten zu finden. Essen gab es an jeder Ecke, aber auch noch einen Sitzplatz zu ergattern war schon nicht mehr so einfach. Durch Zufall bekamen wir einen Tisch an einer Imbissbude wo es für mich sehr geschmacklose Chicken Nuggets, kalte Pommes und ranzige Mayo und für meine Mutter einen Hotdog aus Pappe gab. Alles andere als Lecker. Allerdings hatten wir genau den Moment der Parade erwischt und ich hatte einen guten Blick auf die Wagen.

Danach haben wir noch ein paar Fahrgeschäfte abgelaufen, aber wir waren beide ziemlich müde und freuten uns auf unsere Betten.

Weiter geht es morgen mit dem zweiten Teil des Beitrages, für einen Artikel war der Text nämlich ziemlich viel.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: