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[Rezension] Undead 01. Undead von Kirsty McKay

Dezember 9, 2012

Autorenseite; Goodreads; Amazon

Taschenbuch: 299 Seiten
Verlag: Chicken House (1. September 2011)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1906427879
ISBN-13: 978-1906427870
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

McKay, Kirsty - Undead 01. Undead

Worum geht’s?

Bobby ist gerade erst zurück nach Schottland gezogen als sie mit ihrer neuen Klasse einen Skiausflug macht. Im Umfeld ihrer Mitschüler fühlt sich Bobby immer noch wie eine Fremde. Während einer Rast zieht sie sich lieber zurück und bleibt im Bus zurück, gemeinsam mit dem Busfahrer und dem Bad Boy Smitty. Doch aus der kurzen Ruhe für Bobby wird nichts, denn kurz nachdem ihre Klassenkameraden in das Café verschwunden sind, kommt eine ihrer Mitschülerinnen zum Bus zurück. Alice berichtet vom Tod des Lehrers und der Mitschüler und das ziemlich panisch. Denn ihre früheren Freunde sind hungrig und haben nur ein Ziel, das innere des Busses zu erreichen.

Das denke ich

Das Buch beginnt unglaublich spannend. Kaum hat man ein paar Seiten gelesen wird man auch direkt ins Abenteuer geworfen. Es gibt keine lange Einführung in die Geschichte, es geht direkt los. Auf den ersten Seiten hatte ich oft das Gefühl, dass diese Anfangsszenen bei anderen Büchern durchaus schon der Showdown sein könnten. Leider konnte die Spannung nicht aufrechterhalten werden, denn für meinen Geschmack wurde es nach der ersten Hälfte viel ruhiger und weniger gruselig. Bis zum Ende hin ist es dann leider auf einem eher ruhigeren Level geblieben, denn dann geht es darum Antworten zu finden.

Der Schreibstil von Kirsty McKay ist leicht verständlich und umgangssprachlich. Am Anfang haben mich vor allem die Vergleiche zwischen amerikanischen und britischem englisch gestört, die wohl nur zeigen sollten, wie groß der Unterschied zwischen Bobby und ihren Mitschülern ist. Ansonsten war es alles in Allem gut geschrieben, man stolperte nicht über zu lange oder komplizierte Satzgebilde und konnte schnell einige Seiten gut machen.

Was die Protagonisten angeht, so gibt es alles. Bobby, die toughe Hauptfigur, die sich bemüht einen coolen Kopf zu bewahren, obwohl sie mit der Gesamtsituation unzufrieden ist. Smitty, der coole Rebell, der immer einen Spruch auf den Lippen hat, egal in welcher Situation. Und die eingebildete Tussi, Alice, die keinen Finger krumm machen will, in jeder Situation kreischt und jedem, allen voran dem Leser, auf die Nerven geht. Das klingt jetzt viel schlimmer als es eigentlich ist. Aber auch die Charaktere sind dem Zielalter angepasst und wir in der Leserunde sind uns nicht einige geworden, wie alt die Charaktere nun wirklich sind.

Zum Ende hin sind einige Fragen noch offen geblieben, die voraussichtlich im zweiten Teil geklärt werden. Bei dem wird es dann hoffentlich auch wieder etwas spannender als zum Ende des ersten Teils.

Fazit

Auch wenn das Buch nicht das beste Zombiebuch ist, das ich je gelesen habe, ist es vor allem wegen dem richtig spannenden Anfang lesenswert. Sprachlich ist es leicht zu lesen und für Zwischendurch sicher eine nette Ablenkung vom Alltag.

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