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[Rezension] Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Dezember 5, 2011

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Gebundene Ausgabe:
416 Seiten
Verlag:PAN (2. November 2011)
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3426283689
ISBN-13:978-3426283684
Vom Hersteller empfohlenes Alter:14 – 16 Jahre
Originaltitel: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children
Größe und/oder Gewicht:
20,8 x 13,4 x 3,6 cm

Worum geht’s?
Ein Mädchen das fliegen kann, ein Junge der Tote für einige Minuten wieder zum Leben erwecken kann, das sind nur zwei Gestalten in der Gute-Nacht-Geschichte die Jacob immer von seinem Großvater erzählt bekommen hat. Als Kind hat Jacob sie alle geglaubt und wollte die Kinder unbedingt kennen lernen. Mittlerweile ist er älter, ein Teenager und glaubt nicht mehr an Gruselgeschichten. Bis sein seniler und unter Verfolgungswahn leidender Großvater getötet wird und Jacob das Monster sieht. Niemand glaubt ihm, aber er weiß dass es irgendwo eine Insel gibt, auf der alle seine Fragen beantwortet werden können und so begibt er sich auf die Suche nach Antworten.

Das denke ich:
Schon lange vor Erscheinen dieses Titels hat der Pan-Verlag seine Leser mit diesem Youtube-Video auf die Veröffentlichung heiß gemacht:

Nachdem man dieses Video gesehen hat, muss man das Buch einfach lesen, oder nicht? Der Trailer alleine ist schon super spannend und bringt eine düstere Atmosphäre rüber.

Das gruseligste an dem ganzen Buch waren die Bilder, die immer wieder im Buch auftauchten. Bei manchen Bildern musste ich wirklich schlucken, zu Mal mir bewusst war, das es sich bei den Bildern um Originale aus Sammlungen handelt, diese also nicht extra für dieses Buch angefertigt wurden. Die Geschichte wird um diese Bilder herum aufgebaut und an einigen Stellen bezieht sich der Autor darauf. Das stört jedoch nicht im geringsten den Lesefluss.

Leider muss ich sagen das ich wohl eine der Wenigen bin, die von der Geschichte nicht wirklich mitgerissen werden konnte und so kaum etwas von der Spannung und dem Grusel erlebt habe, von dem bei Twitter alle erzählen.

Ein Jugendbuch in dem der Protagonist männlich ist, ist ja eher selten und deswegen habe ich mich wahnsinnig darüber gefreut. Leider konnte ich zu Jacob keine wirkliche Beziehung aufbauen. Alles was ihn betrifft bleibt zu oberflächlich. Gerade am Anfang, kurz nach dem Tod seines Großvaters, hätte ich mir mehr gewünscht. Aber vielleicht liegt es auch einfach an mir, das ich mich mit ihm nicht identifizieren konnte.

Trotz der besonderen Kinder sind die Fantasy-Aspekte eher gering gehalten und fallen eigentlich kaum auf, so gut fügen sie sich in die Geschichte ein. Das ist auch mit ein Punkt, den ich persönlich bemängele, weil ich einfach auch in Hinsicht auf die Fantastik mehr erwartet habe.

Es sei noch gesagt das ‚Die Insel der besonderen Kinder‘ der Auftakt einer Reihe ist und im Nachhinein betrachtet merkt man dem Buch das auch an.

Am Anfang wird viel Spannung aufgebaut, die leider im Verlauf der Geschichte verblasst, so dass die Handlung vor sich hin plätschert und man immer den Gedanken hat ‚Im nächsten Kapitel geht’s dann richtig los‘. Am Schluss gibt es dann noch mal ein paar Seiten mit dem „großen Knall“ und das war’s auch schon.

Fazit:
Ein Buch, bei dem die Aufmachung mehr her gibt als die Geschichte selbst.

2 Kommentare

  1. Oh schön, daß noch jemand so empfand wie ich. Die Geschichte fand ich nett, ja. Aber nicht herausragend. Allerdings fand ich die Idee mit den ganzen Bildern einfach so genial, daß meine Wertung trotzdem höher war🙂


    • Ja, die Bilder waren schon klasse und erschreckend😀 Ich bin froh das du das auch so siehst, ich hab schon gedacht ich bin die Einzige die da nicht ganz so begeistert war😀



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