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[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek

Oktober 1, 2011

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Gebundene Ausgabe:
 432 Seiten
Verlag: Droemer (27. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198819
ISBN-13: 978-3426198810

Hinweis!!!
Diese Rezension bezieht sich auf den zweiten Teil einer Reihe! Wenn ihr den ersten Teil (Der Augensammler) noch nicht gelesen haben solltet und das noch tun wollt (kann ich euch nur empfehlen) dann bitte hört auf hier zu lesen, denn es gibt Spoiler und ihr wollt euch doch nicht die Spannung kaputt machen, oder?

Worum geht’s?
Wahnsinn und Genie liegen oft nah beieinander. So ist es auch bei Dr. Suker, einer der besten Augenchirurgen der Welt und gleichzeitig auch ein Psychopath der seinen Opfern die Augenlieder zerschneidet, so dass sie diese nie wieder schließen können und sie danach vergewaltigt. Die betroffenen Frauen bringen sich meist kurz nach ihrer „Behandlung“ um, so dass die Polizei zwar ungefähr weiß was vor sich geht, aber aus Mangel an Zeugen nicht handeln kann. Das Medium Alina Gregoriev lässt sich überzeugen der Polizei zu helfen um Suker auf die Spur zu kommen, doch wie immer wenn man es mit einem Psychopathen zu tun hat, weiß man nie auf was man sich wirklich einlässt.

Das denke ich:
Nachdem ich im letzten Jahr begeistert den Augensammler gelesen habe war für mich klar das ich auch den Augenjäger in meinen Besitz bringen muss, sobald er erscheint. Letzten Samstag war es dann soweit und ich habe alles stehen und liegen lassen und mich sofort auf das Buch gestürzt, so wie ungefähr 90 % meiner Twitter-Timeline. An allen Ecken las man von jemandem der auch gerade auf der Spur des Augenjägers war.

Wenn es eins an diesem Buch nicht fehlt, dann sind es Schockmomente, denn davon gab es mehr als genug. Immer wenn man gerade denkt man weiß was als nächstes passiert und hat verstanden folgt irgendwas Unerwartetes und ich hab mehr als nur einmal gedacht „Oh mein Gott! Das kann er doch nicht…!“. So was habe ich selten bei einem Buch erlebt.

Alles was Sebastian Fitzek schreibt, wirkt sehr glaubwürdig und gut recherchiert. Sei es da das Hintergrundwissen des Augenchirurgen oder wie Alina sich als Blinde in der Welt fühlt und versucht auch mit ihrer Sehbehinderung in der Welt ohne fremde Hilfe auszukommen. Auch Handlungen und Gefühle der Protagonisten sind überraschend ehrlich und echt.

Neben der Handlung um den ‚Augenjäger‘ gibt es noch einen weiteren Erzählstrang und zwar war die Suche nach dem ‚Augensammler‘ im ersten Buch ja nicht abgeschlossen und so versucht Zorbach weiterhin seinen Sohn zu retten. Zum Glück, denn ich hatte, nach dem Klappentext die Befürchtung, dass diese zweite Handlung ein wenig unter den Tisch fallen würde, aber dem war nicht so.

Besonders Gemein sind die Cliffhanger an den Enden der Kapitel. Da diese, wie auch schon beim Vorgänger, aus verschiedenen Sichten geschrieben sind, muss man immer mindestens zwei Kapitel lesen um zu wissen wie es weiter geht und dann hat man meistens schon den nächsten Cliffhanger erreicht, der einen dazu zwingt noch mehr zu lesen und das Buch ja nicht zur Seite zu legen.

Gerade bei dieser Rezension habe ich Angst zu viel zu verraten, deswegen ist es gar nicht so einfach in Worte zu fassen, was mir nach diesem Buch alles noch im Kopf rumgeschwirrt ist. Es war definitiv eine Menge und mittlerweile habe ich mich schon mit einigen darüber ausgetaucht. Ich hoffe sehr das es noch einen weiteren (oder sogar mehrere?) Teil dieser Reihe geben wird, Herr Fitzek hat da ja nichts ausgeschlossen.

Fazit:
Wenn ihr den Augensammler gelesen habt, dann solltet ihr unbedingt auch in den Augenjäger rein schauen. Das Buch ist voller Überraschungen und Wendungen mit denen man nicht rechnet und die Spannung aufbauen. Wenn ihr das Buch beginnt, plant viel Zeit ein, denn es kann durchaus vorkommen, dass ihr dann nicht mehr aufhören könnt zu lesen.

Randbemerkung:
Am 07. Oktober bin ich übrigens auch bei einer Lesung von Sebastian Fitzek, und zwar in Düsseldorf, so wie ganz, ganz viele andere Buchblogger. Ich freu mich schon wahnsinnig darauf und werde euch hier berichten. Danach entscheide ich dann auch ob es klug war das Buch vor der Lesung zu lesen oder ob ich besser noch gewartet hätte.

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