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[Rezension] The Forest of Hands and Teeth 02. The dead-tossed Waves von Carrie Ryan

September 16, 2011

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Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Delacorte Books for Young Readers; Auflage: Reprint (8. Februar 2011)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0385736851
ISBN-13: 978-0385736855
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Hinweis!!!
Diese Rezension bezieht sich auf den zweiten Teil einer Reihe und kann Spoiler auf den >>ersten<< Teil enthalten.

Worum geht’s?
Es ist viele Jahre her seit Mary ihren Weg durch den Forest of Hands and Teeth gemacht und ein neues Leben begonnen hat. Zusammen mit ihrer Tochter Gabrielle, kurz Gabry, lebt sie nun in einem Leuchtturm und kann jeden Tag das Meer sehen. Doch dann kommt der Tag an dem sich alles für Gabry ändert und nach dem nichts mehr so ist, wie es einmal war. Ein dunkles Geheimnis hängt über der Familie und sie kann nichts anderes machen als zu fliehen und genau wie ihre Mutter einst, einen Weg durch den Wald zu suchen.

Das denke ich:
‚The dead tossed Waves‘ ist eigentlich genau wie ‚The Forest of Hands and Teeth‘ und doch irgendwie anders, was nicht zuletzt an Gabrys und Marys unterschiedlichem Charakter liegt. War Mary noch die freiheitsliebende Träumerin, die es nicht in ihrem Dorf ausgehalten hat, so ist Gabry jetzt alles andere. Sie liebt und braucht die Sicherheit, die die Gemeinschaft ihr bietet und deswegen kann sie auch gut mit den Gesetzen und Regeln leben, die sie eigentlich nie bricht.

Ich war am Anfang etwas enttäuscht das die Geschichte nicht genau da wieder ansetzt wo sie im ersten Teil aufgehört hat. Aber die Enttäuschung legt sich schnell wieder, denn es wird wieder genauso spannend, blutig und brutal wie im ersten Teil.

Der Leser weiß jetzt schon von Anfang an alles über den Wald, was er im ersten Teil gelernt hat und hat somit mehr Wissen als Gabry, die erst noch alles lernen muss. Das ist teilweise etwas blöd, weil mich so was immer nervt und ich mich deswegen auch nicht ganz auf Gabry einlassen konnte. Für mich war manches so offensichtlich, weil ich einfach wusste, wie der Wald aufgebaut ist, was natürlich bei Gabry und ihren Freunden nicht so war.

Trotz dieser Unstimmigkeit konnte Carrie Ryan mich doch das ein oder andere Mal überraschen und es werden sogar einige Fragen aus dem ersten Teil beantwortet. Ihr Konstrukt um Marys und Gabrys Welt wirkt total durchdacht und stimmig. Obwohl mir immer noch nicht klar ist wie es überhaupt zu der Wandlung und den ersten Zombies gekommen ist.

Das Buch endet dieses Mal mit einem Cliffhanger und macht Lust und Neugier auf Teil 3 ‚The Forest of Hands and Teeth 03. The dark and hollow places‘. Ich bin mir ziemlich sicher wo es in diesem Buch hin gehen wird, aber ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Gabry und den Anderen.

Fazit:
Wie auch schon Teil 1 überzeugt ‚The dead-tossed Waves‘ mit blutiger und düsterer Stimmung die, wie auch schon beim Vorgänger, nichts für schwache Gemüter ist und für ein paar Stunden Ablenkung sorgt.

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