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[Rezension] The Ant Colony von Jenny Valentine

September 11, 2011

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Taschenbuch:
224 Seiten
Verlag: Harpercollins UK (5. März 2009)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0007283598
ISBN-13: 978-0007283590
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,8 x 1,8 cm

Worum geht’s?
Sam hat ein dunkles Geheimnis und genau deswegen ist er von Zuhause abgehauen und hat den Zug nach London genommen. In der großen Stadt versucht er unter zu tauchen und zieht deswegen in ein heruntergekommenes Haus in dem die Bewohner mehr eigene Probleme haben, als ihnen lieb ist. Alles was er will ist seine Ruhe, aber da hat er nicht mit Bohemia gerechnet. Das kleine Mädchen aus einer zerrütteten Familie sieht in ihm ihren neuen besten Freund und dann gibt es in dem Haus auch noch eine alte Lady die sich in alle Angelegenheiten einmischt. Nicht ganz das, was Sam sich erhofft hatte.

Das denke ich
Ich hab das Buch begonnen und habe von Anfang an Sam in der Opferrolle gesehen obwohl nie irgendwo erwähnt wird warum er eigentlich von Zuhause weg läuft. Für mich war klar das ihm etwas schreckliches passiert sein musste und auch das seine Eltern in der Sache eine große Rolle spielen. Auf Sams Geheimnis wäre ich von alleine nie gekommen-

Bohemia ist ein bezauberndes Mädchen, das ich sehr ins Herz geschlossen habe. Sie ist aufgeweckt und will alles über die Welt erfahren in der sie lebt. Sie liebt ihre Mutter und das trotz all der Schwierigkeiten, die sie mit ihr durchmachen muss. Zu viele Drogen, zu viel Alkohol, ständig andere Männer. Da kann man schon Mitleid mit ihr bekommen und fragt sich, wieso niemand durchgreift und sie aus dieser Situation rettet.

Ich finde die Altersempfehlung ein bisschen hoch gegriffen. Natürlich ist die Situation von Bohemia und Sam nicht einfach und das kann zum Nachdenken anregen, aber wenn man nach dem Schreibstil von Jenny Valentine geht, dann ist das Buch auch für 12-jährige geeignet. Gerade die Kapitel aus Bohemias Sicht sind gut gelungen, da man wirklich das Gefühl hat die Gedanken einer 10-Jährigen zu verfolgen.

Im Grunde ist ‚The Ant Colony‘ ein Buch über Freundschaft. Sam muss einiges über sich selbst und die Welt lernen, was den Leser zum Nachdenken anregt. Hat man selbst immer alles richtig gemacht? Hat man sich seine Fehler selbst verziehen?

Fazit:
Das Buch ist sehr leicht zu lesen und gut verständlich, die Geschichte ist ergreifend und kann zwischendurch überraschen, aber ich würde nicht sagen das ‚The Ant Colony‘ das beste Buch war, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Es war gut und solide und nett für Zwischendurch. Ich würde es mir nochmal kaufen.

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