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[Rezension] Das Lied der Träumerin von Tanja Stewer

September 10, 2011

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Gebundene Ausgabe:
 388 Seiten
Verlag: Fischer Fjb; Auflage: 1 (10. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421164
ISBN-13: 978-3841421166
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Worum geht’s?
Ihr Vater bedeutet Angelia alles. Er ist ihr Vorbild und er ist derjenige der ihr die Musik nahe gebracht hat. Als er stirbt ist sie am Boden zerstört und bricht nach London auf um ihren Traum, Musikerin zu werden, zu verwirklichen. Sie will nicht in der engstirnigen Welt ihrer Mutter gefangen sein, so wie ihr Vater es all die Jahre war. Angelia weiß das sie eine Träumerin ist, und Träumer müssen ihren Träumen folgen. In London angekommen muss sie viele Dinge über das Leben, Freundschaft und Liebe lernen. Und auch der Vergangenheit ihres Vaters muss sie sich stellen.

Das denke ich:
Ich hab das Buch schon sehr lange in meinem Schrank stehen und jetzt zu Crini’s Monthly Themes habe ich mir das Buch geschnappt und gelesen. Wer mir bei Twitter folgt oder mit mir bei Goodreads befreundet ist, der wird schon mitbekommen haben, dass ich nicht ganz so begeistert von dem Buch bin.

Von Anfang an konnte ich Angelia, oder Jana wie sie da noch hieß, nicht leiden. Ihre ganze Art ging mir mächtig auf die Nerven, obwohl ich sagen muss das sie einen guten (Musik-)Geschmack beweist, schließlich hört sie immer wieder Queens Don’t stop me now und ihr Lieblingsbuch ist ‚Der Alchimist‘ von Paulo Coelho.

Ich komm am besten direkt zu meinen beiden großen Kritikpunkten.

Zum einen war so vielen einfach zu offensichtlich, was ja auch okay wäre, wenn Angelia es wenigstens auch merken würde. Aber sie tut es nicht und so weiß der Leser natürlich viel früher was Sache ist als sie. Und wenn sie es dann endlich merkt und auch noch solche Sätze von sich gibt wie „das hätte ich jetzt aber nicht erwartet!“ fühlt man sich als Leser schon ziemlich verschaukelt.

Zum anderen kam ich mit dem Schreibstil gar nicht klar. Das Buch war viel zu schwülstig vor Allem die Art wie Angelia geredet und gedacht hat. Ich hab mir oft einfach nur gedacht: ‚Mensch Mädchen, drück dich normal aus!‘. Hinzu kommt, dass die Verwendung englischer Begriffe sehr gekünstelt und gezwungen wirkt. Jeder englische Begriff ist kursiert geschrieben und wird erklärt und ich hab mich mehr als nur einmal gefragt warum man das Wort jetzt nicht einfach auf Deutsch schreiben konnte. Als Beispiel ist mir ein Satz im Kopf geblieben der sinngemäß so ging (hab leider gerade das Buch nicht zur Hand für ein Zitat): „Sie begrüßte uns mit einem ‚Hyaa‘, einer typischen Londoner Begrüßung“. Aha, okay, das interessiert ja jetzt nicht so wirklich.

Über das Ende lässt sich sicher streiten. Einige werden sagen, dass es zum Buch passt und gar nicht anders hätte ausgehen dürfen, aber ich fand es grausam (obwohl ich sagen muss, in dem Zusammenhang passt es ja dann doch zum Buch^^). Als ich mit Lesen fertig war, war ich sprachlos und der einzige Gedanke den ich im Kopf hatte, war: Aha, das war‘s jetzt?

Fazit:
Das Buch war okay für Zwischendurch aber ich würde es mir nicht noch einmal kaufen, ob es einen zweiten Teil geben wird oder nicht, weiß ich nicht, aber auch wenn es einen geben sollte werde ich ihn nicht lesen, weil ich gerade eigentlich nur froh bin, das ich das Buch los bin.

3 Kommentare

  1. Uuuuuuuuuuuuuuhps! DAS Klingt ja mal vernichtend. Die erste negative Rezension, die ich dazu gelesen habe….
    Hmm, ich weiß dennoch nicht, ob ich es irgendwann noch einmal lesen möchte oder nicht!
    LG


    • Also ich war wirklich sehr enttäuscht wegen der ganzen guten Rezis, aber vielleicht hatte ich deswegen auch zu hohe Erwartungen? Ich weiß es nicht ^^ Wenn du es gelesen hast, dann bin ich gespannt wie es dir gefallen hat =)


  2. […] Blaues -> das Lied der Träumerin von Tanja […]



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