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[Rezension] Delirium 01. von Lauren Oliver

August 4, 2011

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Gebundene Ausgabe:
448 Seiten
Verlag:HarperCollins (1. Februar 2011)
Sprache:Englisch
ISBN-10:0061726826
ISBN-13:978-0061726828
Vom Hersteller empfohlenes Alter:14 – 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 15 x 4,6 cm

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Ninety-five days, and then I’ll be safe. I wonder whether the procedure will hurt. I want to get it over with. It’s hard to be patient. It’s hard not to be afraid while I’m still uncured, though so far the deliria hasn’t touched me yet. Still, I worry. They say that in the old days, love drove people to madness. The deadliest of all deadly things: It kills you both when you have it and when you don’t.

Das denke ich
“Love hurts, but sometimes it’s a good hurt, and it feels like I’m alive” © Incubus, Love Hurts

Eine Welt ohne Liebe? Eine Welt in der Liebe als Krankheit gilt? Ja, Liebe kann weh tun, aber es gibt doch auch die guten Seiten. Die Idee hinter Lauren Olivers Delirium ist erschreckend und faszinierend zugleich. Wem wurde nicht schon mal das Herz gebrochen und hat sich dann gewünscht lieber gar nicht zu lieben?

Lena hat sich zu Beginn des Buches nicht nur mit ihrem Schicksal abgefunden, sie freut sich regelrecht darauf in wenigen Tagen von der Krankheit geheilt zu sein, zumindest so lange bis sie sich verliebt und erkennen muss, das Liebe vielleicht doch nicht so schlimm ist, wie sie dachte.

Die Zeit der Dystopien ist angebrochen und es wird immer schwieriger zwischen der großen Vielfalt und Auswahl eine richtig gute Zukunftsvision zu finden. Bei Delirium kann man jedoch nicht all zu viel falsch machen. Man bekommt in diesem Buch alles geboten, von Liebesgeschichten bis hin zu Spannung.

Zu Beginn des Buches wird man langsam in die Geschichte eingeführt. Man kommt in ersten Kontakt mit Lena und ihrer Welt, ihrer Familie und deren Geschichte.  Nach und nach lernt man ihre beste Freundin kennen, die ganz im Gegensatz zu Lena, nicht so darauf versessen ist geheilt zu werden. Der Tenor des Buches ist eher ruhig, zwar gibt es, gerade zum Ende hin spannende und temporeiche Szenen, ‚Derlirium’ wirkt aber wie eine Vorbereitung auf das was noch alles kommen kann.

Trotzdem ist das Buch eine wahre Freunde. Der Schreibstil von Lauren Oliver ist sehr einfühlsam und sie schafft es, normale Situationen, romantische Szenen oder einfache Beschreibungen zu etwas Besonderem zu machen ohne das es schwülstig oder langweilig wird.

Der Plot und die Entwicklungen der Charaktere sind gut durchdacht und schlüssig. Man kann der Handlung gut folgen und wird trotzdem manchmal von einigen Wendungen überrascht.

Was kaum jemanden verwundern mag, ist die Tatsache, das Delirium der Auftakt einer Trilogie ist, welche gerade im Bereich YA zur Zeit irgendwie aus dem Boden zu sprießen scheinen.  Der zweite Teil, mit dem Titel Pandemonium erscheint im Februar 2012 und der dritte Teil, Requiem im Februar 2013. Die deutsche Ausgabe mit gleichem Titel erscheint im November diesen Jahres beim Carlsen Verlag.

Fazit
Wem ‘Die Auswahl’ von Ally Condie gefallen hat, dem wird auch ‘Delirium’ gefallen. Ich erwarte, wie so oft, sehnlich den zweiten Teil der Reihe und hoffe, das Lauren Oliver ihrem Stil treu bleiben kann.

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