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[Rezension] Die Poison Diaries 01. von Maryrose Wood

Juni 8, 2011

>>Amazon.de – Link<<
Gebundene Ausgabe
: 272 Seiten
Verlag: Fischer Fjb; Auflage: 1 (8. Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421245
ISBN-13: 978-3841421241
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Poison Diaries 1 

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Die Poison Diaries der Beginn einer lebensgefährlichen Liebe
Um 1800: Jessamine lebt mit ihrem Vater in einer verlassenen Kapelle im Norden Englands. Sie führen ein stilles, von Jahreszeiten geprägtes Leben. Jessamines Vater ist Botaniker, seine Leidenschaft sind Heil- und Giftpflanzen. In einem verborgenen Giftgarten züchtet er mächtige tödliche Gewächse, sorgsam darauf bedacht, seine Tochter von der Gefahr fernzuhalten. Als eines Tages Weed auftaucht, ein rätselhafter Fremder mit absinthgrünen Augen, verfällt Jessmine ihm sofort. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden, wird das Mädchen sterbenskrank. Was ist Weeds dunkles Geheimnis? Ist er ihre Rettung oder bringt er den Tod?
Eine Geschichte, so geheimnisvoll wie die unergründliche Welt der Pflanzen. Denn ob Belladonna heilt oder tötet, darüber entscheidet am Ende die Liebe

Das denke ich:
Die junge Jessamine lebt alleine mit ihrem Vater seit ihre Mutter gestorben ist. Jessamine kümmert sich um den Haushalt und hält alles in Schuss während ihr Vater sich um seine geliebten Kräuter kümmert und in seinen Notizen versinkt. Immer wieder wir er von den Dorfbewohnern gerufen um mit seinen Kräutermischungen Kranke zu heilen und Schmerzen zu lindern.

Jessamine ist vor allem von der schönen Belladonna-Pflanze fasziniert aber da diese besonders giftig ist wächst sie zusammen wie alle anderen hochgiftigen Gewächse in einer besonders gesicherten Hütte, zu welchem ihr der Vater jeglichen Zugang verweigert und bei dem er das Tor mit einem großen, schweren Schloss sichert.

Die beiden leben alleine und Jessamine hat keinen Kontakt zu anderen Menschen aus Angst als hexe abgestempelt zu werden. Das ändert sich allerdings als der zurückhaltende und scheue Weed zu der Familie kommt und nur er hat die Möglichkeit Jessamine vor dem Tod zu bewahren, allerdings zu welchem Preis?

‚Die Poison Diaries’ haben mich schon vor einiger Zeit erreicht und ich war sehr überrascht, denn ich hatte das Buch nicht angefordert, um so mehr habe ich mich natürlich über den Erhalt des Buches gefreut und musste direkt mit dem Lesen beginnen, leider war ich von der Geschichte dann doch ein bisschen enttäuscht.

Jessamine ist für ihr Alter sehr reif. Sie kümmert sich um den Haushalt und sorgt sich um ihren Vater wenn er zu lange fort ist. Es ärgert sie, dass ihr Vater nicht genug vertrauen in sie hat und sie immer noch wie ein kleines Kind behandelt in dem er ihr nicht zutraut sich um die giftigen Pflanzen zu kümmern. Ganz der Zeit angemessen (1800) verhält sie sich demütig ihrem Vater gegenüber und beschwert sich nie. Ich konnte jedoch keine richtige Verbindung zu ihr Aufbauen, ihr Charakter bleibt sehr flach und so kann man sich nicht mit ihr identifizieren oder mitfühlen.

Auch Weed bleibt ein bisschen flach, durch seine besondere Begabung und seine Erfahrungen in der Vergangenheit zieht er sich immer wieder in sich zurück und vertraut niemandem. Auch Jessamine schafft es nur sehr langsam sein Vertrauen zu gewinnen. Auch er ist für den Leser etwas undurchsichtig, allerdings ist das in diesem Fall nicht ganz so schlimm, da die Geschichte aus Jessamines Sicht geschrieben ist und sie Weed auch nicht ganz durchschaut.

Um in das Buch rein zu finden brauchte ich ein paar Seiten, aber nach diesem holprigen Start konnte man das Buch ganz gut und ohne Probleme lesen, auch am Stück.

Das Ende hat mir nicht gefallen, vor Allem im Bezug darauf das es noch einen zweiten Teil (und vielleicht sogar noch mehrere?) geben soll. Die Geschichte war in Sich geschlossen aber irgendwie auch nicht. Ganz komisch. Auf Grund dessen werde ich mir den zweiten Teil auf jeden Fall auch besorgen, alleine schon um zu wissen wie diese Geschichte noch weiter gehen soll.

Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich bei  .

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