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[Rezension] Die Chatroom-Falle von Helen Vreeswijk

Januar 13, 2011

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Broschiert: 303 Seiten
Verlag: Loewe Verlag; Auflage: 1 (4. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785572719
ISBN-13: 978-3785572719
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 15 Jahre

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Ein regnerischer Tag im Juni, irgendwo in der niederländischen Provinz. Zwei Mädchen liegen bewusstlos hinter einer Bushaltestelle. Was ist passiert? Marcia und Floor kennen sich seit der siebten Klasse. Nach der Schule treffen sie sich, um im Internet zu surfen. Denn richtig süße Jungs lernt man nur im Chatroom kennen, davon ist Marcia überzeugt. Dass manche Jungs sie auffordern, sich auszuziehen, macht die Sache nur noch prickelnder. Was können ihnen die Typen hinter ihren Rechnern schon anhaben? Da landet das Angebot einer Modelagentur in Floors Posteingang. Im Internet bewundern die Mädchen die tollen Bilder der Models – um sich dann voller Hoffnungen auf den Weg zum Fotoshooting zu machen. Das, was Marcia und Floor im Chatroom passiert, ist kein Einzelfall. In ihrer Arbeit als Kriminalbeamtin erlebte Helen Vreeswijk nur zu oft, wie Jugendliche via Internet Opfer von Missbrauch und Gewalt wurden. Um Mädchen und Jungen vor den Gefahren der vermeintlich anonymen Chatrooms zu warnen, hat sie dieses Buch geschrieben. Dabei erzählt die Autorin nicht nur die bewegende Geschichte von Floor und Marcia, sondern auch, wie die Polizei den Tätern auf die Schliche kommt.

Das denke ich:
Marcia liebt es mit Jungs zu schäkern und zu flirten, vor allem im Internet, denn da lernt man ältere Jungs kennen. Jungs in ihrem Alter sind doch noch zu unerfahren und zu kindisch. Und im Internet macht es doch auch nichts aus wenn man wegen seinem Alter lügt und sich vor der Kamera auszieht.
Ihre Freundin Floor ist unsicher und introvertiert. Sie schminkt sich nicht und versucht möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als sie von Marcia überredete wird, sich auch ein Inernetprofil anzulegen findet sie es unangenehm sich vor der Kamera auszuziehen und beendet sofort jedes Chat-Gespräch. Sie steht der Online-Sache nicht so positiv gegenüber.
Dann bekommt sie eine Einladung von der Modelagentur „Make It“. Die Internetseite sieht toll aus und als Marcia sich bewirbt, werden die beiden prompt zu einem Probeshooting eingeladen.
Floors Mutter ist aus dem Häuschen und versucht ihre Tochter zu unterstützen. Marcias Familienverhältnisse sind ziemlich gespalten, die Mutter hat Depressionen und der Vater eine neue Frau, deswegen lässt Floor sich überreden mit zu dem Fotoshooting zu fahren, was fatale Folgen hat.

Das Buch thematisiert ein Problem, das in der heutigen Jugend weit verbreitet ist. Hinter dem eigenen Bildschirm fühlt man sich zu sicher und ist offener. Von Anfang an ist klar, das die Geschichte von Marcia und Floor kein gutes Ende nimmt, denn direkt im ersten Kapitel, werden die beiden von einem älteren Ehepaar bewusstlos an einer Bushaltestelle gefunden.
In den folgenden Kapiteln wird dann die Vorgeschichte erzählt und ich war schockiert wie leichtfertig die beiden Daten im Internet verbreiten und sich vor der Kamera ausziehen. Auch schockierend war Floors Mutter die sich für ihre Tochter freute, aber nicht selbst mit der Agentur in Kontakt getreten ist und die beiden Mädchen alleine zu einem Treffen fahren lies.

Die Charaktere sind sehr menschlich, sie haben Fehler und das macht die Geschichte noch realistischer und man fühlt sich noch betroffener.

Dieses Buch ist wirklich empfehlenswert, vor allem für jüngere Leser und Eltern, um ihnen die Gefahr des Internets zu verdeutlichen. Meiner Meinung nach würde sich das Buch gut als Schullektüre eignen, denn im Vergleich zu vielen Büchern die ich in der Schule lesen musste, kann man aus „Die Chatroom-Falle“ etwas lernen, was in der heutigen Zeit sehr wichtig ist.

3 Kommentare

  1. Das klingt wirklich nach einem Buch, das als Schullektüre bestens geeignet wäre. Sehr interessant! Ich werde mal die Augen offen halten.


  2. Ich habs tatsächlich getan – und gekauft … wegen Deiner Rezi .. ich bin gespannt!



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