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[Rezension] Blood on my hands von Todd Strasser

Januar 10, 2011

                               >>Amazon.de – Link<<

                               Taschenbuch: 256 Seiten

                               Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (Januar 2011)

                               Sprache: Deutsch

                               ISBN-10: 3551359075

                               ISBN-13: 978-3551359070

                               Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Kurzbeschreibung lt. Amazon:
Die schöne Katherine, Anführerin eines geheimen Highschool-Zirkels, wird ermordet aufgefunden. Neben der Toten steht ihre Mitschülerin Callie – ein blutiges Messer in der Hand. Doch bevor jemand sie packen kann, flüchtet Callie. Ein nervenaufreibendes Versteckspiel beginnt: Fünf lange Tage versucht Callie ihre Unschuld zu beweisen und die von ihr verdächtigte Dakota zu überführen. Fünf lange Tage, in denen sich ein unheimliches Netz aus Intrigen offenbart.

Das denke ich:
Nachdem Callie mit blutverschmierter Kleidung und der Tatwaffe in der Hand neben Katherines Leiche entdeckt wird, flüchtet sie, denn für sie ist klar: Jeder wird denken sie ist die Schuldige.
Jetzt zählt nur noch die Flucht und die Suche nach dem wahren Mörder beginnt.

Was würdest du tun, wenn man dich fälschlicherweise für eine Mörderin hielte? – Mit dieser Frage wird man während des Lesen ständig konfrontiert. Würdest du dich stellen und hoffen, die Polizei findet Beweise die für dich sprechen? Würdest du versuchen den Mord alleine aufzuklären? Oder würdest du davon laufen und dich verstecken?

Die Protagonistin Callie entscheidet sich in diesem Buch für Variante 2. Sie läuft davon und versucht heraus zu finden, wer Katherine wirklich umgebracht hat.
Die Schuldige ist schnell gefunden, Dakota die Nichte des Scheriffs, aber ohne Beweise wird ihr das niemand glauben und wie kann man vernünftig ermitteln, wenn man überall gesucht wird?

 Das Buch beschäftigt sich viel mehr mit Callies Versteckspiel, als mit der Suche nach dem Mörder. Natürlich spielt auch das eine Rolle, aber, neben den Erinnerungen an vergangene Zeiten mit Katherine und den Fluchtbemühungen, rückt die Aufklärung des Falles immer mehr in den Hintergrund. Wer also einen Krimi sucht, der sich nur um Ermittlungen bzw. Ermittlungsversuche dreht, ist hier falsch.

Ein wichtiger Punkt der Geschichte ist wahre Freundschaft, Liebe und Anerkennung. Callie verleugnet sich selbst um ein Teil von Katherines Clique zu werden und auch wenn sie weiß, das sie von den „Freundinnen“ manipuliert wird, kann sie nichts dagegen machen, denn sie will beliebt sein. Sie will dazu gehören. Dafür geht sie sogar so weit sich von ihrem Freund zu trennen, obwohl sie ihn liebt.

Todd Strasser, alias Morthon Rhue, gelingt es, wie in seinen früheren Büchern auch, den Leser zu fesseln. Bei ihm bleiben die Charaktere nicht farblos, sie haben Stärken und Schwächen und Gedanken/ Handlungen kann man verstehen und nachvollziehen.

Kommen wir mal zur Sprache. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und der modernen Zeit angepasst. Es gibt Skype und Facebook und in SMS werden Abkürzungen wie lol verwendet. Man kann das Buch an einem Tag/ Abend durch lesen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war spannend auch wenn ich etwas anderes erwartet habe, als ich im Endeffekt gelesen habe. Callie ist ein nettes Mädchen und auch wenn ich manche ihrer Methoden fragwürdig fand, weil ich niemals so reagiert hätte, konnte ich sie verstehen, sie hatte ihre Gründe.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Thema Schuld und Freundschaft auseinander setzen möchte oder der eine kurzweilige spannende Geschichte sucht, die aus der Sicht des mutmaßlichen Täters geschildert wird.

3 Kommentare

  1. […] – Die Auswahl, Cassia & Ky 01. von Ally Condie B – Blood on my hands von Todd Strasser C – Chatroom-Falle von Helen Vreeswijk D – E – F – G – H – I – J – […]


  2. Das klingt doch eigentlich mal gar nicht so schlecht. Puh, unter so einem Verdacht möchte ich wirklich nicht stehen.

    Schönen ersten Arbeitstag wünsche ich Dir!


    • Nein, möchte ich auch nicht. Ich wüsste nicht was ich machen würde.

      Danke dir🙂



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