Archive for 10. Januar 2011

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[Rezension] House of Night 02. Betrogen von P. C. und Kirstin Cast

Januar 10, 2011

>>>Amazon.de – Link<<<

  • Gebundene Ausgabe: 509 Seiten
  • Verlag: Fischer FJB; Auflage: 1. (23. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841420028
  • ISBN-13: 978-3841420022
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 15 Jahre

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Zoey hat sich eingelebt, an ihre Wandlung zur Jungvampyrin gewöhnt und lernt allmählich, mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen. Doch das Alltagsleben im House of Night bleibt nicht lange ungetrübt: Teenager an ihrer alten Highschool werden getötet, und einiges deutet darauf hin, dass die Täter im House of Night zu suchen sind. Insbesondere die Vertrauenslehrerin Neferet, die Zoey zunächst wie eine gute Freundin erschienen war, verhält sich höchst verdächtig…

Das denke ich:
Zoey Redbird lebt nun seit einem Monat im House of Night und hat sich mittlerweile an das Leben und ihre Vampyrkräfte gewöhnt, aber natürlich bleibt es nicht lange ruhig für Zoey, denn sie ist jetzt die Anführerin der ‚Töchter der Unterwelt’ eine Gruppierung der besten Schüler und Schülerinnen und will einiges verändern.
Außerdem gibt es da noch den neuen Lehrer, der sich für Zoey interessiert. Aber ist sie nicht glücklich mit Erik? Und was ist mit ihrem menschlichen Ex-Freund?
Die Ereignisse überschlagen sich, als ein Jugendlicher aus ihrer alten Schule verschwindet und später tot aufgefunden wird. Am Tatort, eine Kette die Zoeys zum verwechseln ähnlich sieht. Was geht da vor sich? Und was stimmt mit Neferet nicht?

Wie auch der erste Teil der House of Night-Serie, lässt sich Betrogen sehr leicht lesen. Die Schrift ist in einer angenehmen Größe und man hat das Buch sehr schnell durch. Der Stil ist wie immer jugendlich und leicht.

Die Charaktere sind, wie vorher auch schon, sehr sympathisch (zumindest Zoey und ihre Freunde). Neferet zeigt endlich ihr wahres Gesicht, nachdem ich ihr im ersten Teil schon misstraut habe, sah ich mich jetzt bestätigt. Aphrodite wirkt dadurch nicht mehr ganz so unsympathisch wie zuvor und hat in meinem Herzen einen Platz gefunden, ob es allen so geht, kann ich nicht sagen.

Die Gestaltung ist wie immer sehr schön. Das Cover passt in die Reihe und auf jeder ersten Seite eines Kapitels sieht man ein wunderschönes, verschnörkeltes Muster. Ich mach euch mal ein Foto.

Die Geschichte ist spannend und ich für meinen Teil habe mich immer gefragt wie diese Geschichte wohl ausgehen kann. Auch ein trauriges Schockerlebnis war dabei, das Zoey noch menschlicher macht. Ja, ich gebe es zu, ich habe geweint, auch wenn ich durch ein Interview mit den beiden Autorinnen schon ein bisschen bespoilert war, hatte ich es nicht so erwartet und P.C. und Kirstin schaffen es die traurige Stimmung gut rüber zu bringen.

Aber auch die wenigen negativen Kritikpunkte sollen nicht ungenannt bleiben. Mir kam es so vor als versuchten die beiden Autorinnen die Sprache der Freunde möglichst jung zu halten, was ihnen meiner Meinung nach nicht immer gelungen ist, oder dem Übersetzer/ der Übersetzerin. Gerade wenn es um vulgäre Aussagen geht, aber auch in anderen Situationen. Ich für meinen Teil hätte in manchen Situationen andere Worte verwendet und auch 16-jährige würden sich meiner Meinung und Erfahrung nach anders ausdrücken.

Eine Frage hätte ich noch an alle die das Buch auch gelesen haben, irgendwie scheine ich da was nicht mitbekommen zu haben, oder es wurde wirklich nicht geklärt, wer nicht bespoilert werden will, der überspringt die nächste Zeile besser:
Warum haben die Polizisten Loren verhört nachdem die erste Leiche entdeckt wurde?

Jetzt bleibt mir nur noch abschließend zu sagen dass mir das Buch alles in allem sehr gut gefallen hat und ich mich auf den nächsten Band (Erwählt), der auch schon bei mir subbt, freue. Ich kann das Buch allen empfehlen die Spaß an Vampirgeschichten haben und Jugendbücher mögen. Die Aussage „House of Night ist der Nachfolger von Twilight“ kann ich nicht bestätigen, da es um etwas komplett anderes geht und ich die beiden Bücher nicht miteinander vergleichen könnte.

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[Rezension] Blood on my hands von Todd Strasser

Januar 10, 2011

                               >>Amazon.de – Link<<

                               Taschenbuch: 256 Seiten

                               Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (Januar 2011)

                               Sprache: Deutsch

                               ISBN-10: 3551359075

                               ISBN-13: 978-3551359070

                               Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Kurzbeschreibung lt. Amazon:
Die schöne Katherine, Anführerin eines geheimen Highschool-Zirkels, wird ermordet aufgefunden. Neben der Toten steht ihre Mitschülerin Callie – ein blutiges Messer in der Hand. Doch bevor jemand sie packen kann, flüchtet Callie. Ein nervenaufreibendes Versteckspiel beginnt: Fünf lange Tage versucht Callie ihre Unschuld zu beweisen und die von ihr verdächtigte Dakota zu überführen. Fünf lange Tage, in denen sich ein unheimliches Netz aus Intrigen offenbart.

Das denke ich:
Nachdem Callie mit blutverschmierter Kleidung und der Tatwaffe in der Hand neben Katherines Leiche entdeckt wird, flüchtet sie, denn für sie ist klar: Jeder wird denken sie ist die Schuldige.
Jetzt zählt nur noch die Flucht und die Suche nach dem wahren Mörder beginnt.

Was würdest du tun, wenn man dich fälschlicherweise für eine Mörderin hielte? – Mit dieser Frage wird man während des Lesen ständig konfrontiert. Würdest du dich stellen und hoffen, die Polizei findet Beweise die für dich sprechen? Würdest du versuchen den Mord alleine aufzuklären? Oder würdest du davon laufen und dich verstecken?

Die Protagonistin Callie entscheidet sich in diesem Buch für Variante 2. Sie läuft davon und versucht heraus zu finden, wer Katherine wirklich umgebracht hat.
Die Schuldige ist schnell gefunden, Dakota die Nichte des Scheriffs, aber ohne Beweise wird ihr das niemand glauben und wie kann man vernünftig ermitteln, wenn man überall gesucht wird?

 Das Buch beschäftigt sich viel mehr mit Callies Versteckspiel, als mit der Suche nach dem Mörder. Natürlich spielt auch das eine Rolle, aber, neben den Erinnerungen an vergangene Zeiten mit Katherine und den Fluchtbemühungen, rückt die Aufklärung des Falles immer mehr in den Hintergrund. Wer also einen Krimi sucht, der sich nur um Ermittlungen bzw. Ermittlungsversuche dreht, ist hier falsch.

Ein wichtiger Punkt der Geschichte ist wahre Freundschaft, Liebe und Anerkennung. Callie verleugnet sich selbst um ein Teil von Katherines Clique zu werden und auch wenn sie weiß, das sie von den „Freundinnen“ manipuliert wird, kann sie nichts dagegen machen, denn sie will beliebt sein. Sie will dazu gehören. Dafür geht sie sogar so weit sich von ihrem Freund zu trennen, obwohl sie ihn liebt.

Todd Strasser, alias Morthon Rhue, gelingt es, wie in seinen früheren Büchern auch, den Leser zu fesseln. Bei ihm bleiben die Charaktere nicht farblos, sie haben Stärken und Schwächen und Gedanken/ Handlungen kann man verstehen und nachvollziehen.

Kommen wir mal zur Sprache. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und der modernen Zeit angepasst. Es gibt Skype und Facebook und in SMS werden Abkürzungen wie lol verwendet. Man kann das Buch an einem Tag/ Abend durch lesen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war spannend auch wenn ich etwas anderes erwartet habe, als ich im Endeffekt gelesen habe. Callie ist ein nettes Mädchen und auch wenn ich manche ihrer Methoden fragwürdig fand, weil ich niemals so reagiert hätte, konnte ich sie verstehen, sie hatte ihre Gründe.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Thema Schuld und Freundschaft auseinander setzen möchte oder der eine kurzweilige spannende Geschichte sucht, die aus der Sicht des mutmaßlichen Täters geschildert wird.

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