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[Rezension] Jungs sund wie Kaugummi von Kerstin Gier

Januar 3, 2011

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Sissi ist dreizehn, ziemlich frech, gnadenlos schlecht in Mathe – und unsterblich verliebt! Doch leider hat ihr Traumprinz nur Augen für ältere Mädchen „mit Erfahrung“. Also setzt sie Himmel und Erde und dazu noch ihren Sandkastenfreund Jacob in Bewegung, um sich a tempo gefühlsechte Informationen zum Thema zu beschaffen.

Das denke ich:
Jungs sind wie Kaugummi von Kerstin Gier ist ein Jugendbuch das vor allem für 10 – 14-jährige geeignet ist. Erschienen ist es beim Arena-Verlag.

Lissy, eigentlich Elisabeth, ist 13. Sie ist ein typisches chaotisches Mädchen das furchtbar schlecht in Mathe ist. Als sie von der neuen Mitschülerin Alyssa erfährt das Lissys Schwarm Konstantin nur auf ältere Mädchen mit Erfahrungen steht ist für Lissy klar, sie muss schnell Erfahrungen sammeln bevor die amerikanische Zicke sich den süßen Typen schnappt.
Um Erfahrungen zu sammeln liest sie Aufklärungsbücher und befragt Freunde und Familie. Auch ihr bester Freund Jakob muss dran glauben, denn auf der Suche nach Erfahrungen und in der Liebe ist doch jedes Mittel erlaubt, oder?

Als Kerstin Gier-Fan war mir schon lange klar das ich dieses Buch lesen muss und als ich dann von meinem Wichtel das Buch geschenkt bekommen habe, habe ich mich auch sehr gefreut. Und als dann die Entscheidung zum ersten Buch des Jahres 2011 gefällt werden musste, entschied ich mich spontan dazu nach ‚Jungs sind wie Kaugummi‘ zu greifen.

Das Buch ist wirklich sehr süß geschrieben und wenn ich in der angesprochenen Altersgruppe liegen würde, hätte ich das Buch mit großer Begeisterung verschlungen. Da ich allerdings ein paar Jährchen älter bin, bin ich nicht ganz überzeugt.

Die Sprache ist sehr  jugendlich und leicht zu lesen, das Buch hat man in ein paar Stunden durch. Über einige Dinge muss man schmunzeln, Frau Gier versteht es, sich in eine 13-jährige hinein zu versetzen und eine jugendliche Atmosphäre zu schaffen.

Auch kritische Themen wie Mobbing werden angesprochen. Es gibt zum Beispiel einen dickeren Schülern in Lissys Klasse, der anscheinend nichts von Körperhygiene versteht, den niemand leiden kann. Nach außen hin scheint es ihn nicht zu stören, aber es kommt zu einem Zwischenfall, der auch mir sehr nahe ging und bei dem Lissy und auch Jakob einem noch sympathischer werden.

Lissy ist eine Kämpferin für Gerechtigkeit und wenn ihre Meinung nach etwas ungerechtes geschieht, lässt sie es nicht auf sich sitzen, aber fiese Chemie-Lehrerinnen sitzen nun mal am längeren Hebel und wer hat es früher nicht erlebt? Es gibt immer einen Lehrer der versucht einem das Leben schwer zu machen. Aber weil es ein Lehrer ist, kriegt er oder sie meistens recht und man selbst bleibt auf der Strecke.

Abschließend bleibt zu sagen, das Kerstin Gier ein wirklich schönes Jugendbuch geschrieben hat über das man schmunzeln kann. Ich jedoch habe mich an manchen Stellen schon zu alt gefühlt für das Buch.

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