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[Rezension] Smaragdgrün von Kerstin Gier

Dezember 9, 2010

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann…

Das denke ich:
Gestern war es endlich so weit, Smaragdgrün ist auf dem Markt erschienen. Nach der monatelangen Warterei und dem verschobenen Erscheinungstermin war ich glücklich mein Exemplar gestern in Empfang zu nehmen und wie wahrscheinlich sehr viele von euch habe ich mein aktuelles Buch (Dem Tode nah) unterbrochen um mich direkt in die Geschichte von Gwen und Gideon zu stürzen. Und ja, ich bin schon fertig. Ich konnte es nicht aus der Hand legen.

Wer sich an das Ende von Saphirblau erinnert, weiß auch wo Smaragdgrün nahtlos ansetzt. Gwens Herz ist gebrochen und wie heilt man ein gebrochenes Mädchenherz? Mit viel weinen und langen Telefonaten mit der besten Freundin. Außerdem bleibt Gwen eigentlich keine Zeit sich in ihrem Unglück zu suhlen, denn es gilt das Geheimnis ihres Großvaters aufzudecken und heraus zu finden was der Graf von Saint Germain geplant hat.

Tja, wo soll ich Anfangen? Der letzte Band der Reihe ist deutlich dicker als seine Vorgänger, was gut ist, denn so hat man etwas länger Zeit sich von den Protagonisten zu verabschieden. Während des Lesens schwebte die ganze Zeit der Gedanke an den bevorstehenden Abschieb über mir und versetzte mich in eine melancholische Stimmung und als ich dann gestern Abend durch war, ja, ich gebe es zu, musste ich ein paar Tränchen vergießen, weils so schön war. Es ist ein bisschen so, als hätte man einen Freund verloren. Deswegen presste ich das Buch nach der Lektur an meine Brust und schleppte es auch noch eine halbe Stunde mit mir durch die Wohnung, was mir von meinem Bruder einen komischen Blick einbrachte, aber das war mir egal.

Eigentlich will ich gar nicht zu viel verraten.
Das Buch ist, wie seine Vorgänger auch, spitzenklasse. Xemerius ist mir immer weiter ans Herz gewachsen, mit seinen dummen Witzen lockert er die Situationen auf und hat mich das eine oder andere Mal zum Lachen gebracht und auch die anderen Charaktere bleiben ihrer natur treu. Vor allem die biestige Charlotte versucht immer wieder Gwen Steine in den Weg zu legen und natürlich will Tante Glenda nichts davon wissen. Schließlich ist ihre Tochter ja das beste und besonderste Mädchen der Welt.

Von mir gibt es die volle Punktzahl, weil Frau Gier wieder mit Witz und Charme überzeugt. Ich danke ihr sehr für diese drei tollen Romane und finde es sehr schade, das es schon vorbei ist (auch wenn die Warterei echt genervt hat *gg*).

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