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[Rezension] Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben von Ronald Reng

Dezember 7, 2010

Kurzbeschreibung
Unter allen Fußballern war Robert Enke eine außergewöhnliche Persönlichkeit im deutschen Tor. Als überwältigendes Talent mit 20 berufen, für den legendären FC Barcelona zu spielen, war er mit 25 ein vergessenes Talent und etablierte sich schließlich, als es fast zu spät schien, noch als Weltklassetorwart. Ronald Reng erzählt von Erfolgen und Misserfolgen, aber vor allem erzählt er die Geschichte hinter dem öffentlichen Menschen: Robert Enke hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen derer, die ihn umgaben. Und blieb selbst nicht verschont von großen Schicksalsschlägen wie dem Tod seiner kleinen Tochter. Sein Freitod berührte und erschütterte Deutschland weit über die Welt des Fußballs hinaus.

Das denke ich:
Nach dem Tod von Robert Enke war ich erschüttert. Mit Fußball habe ich eigentlich nicht viel am Hut, außer es ist gerade WM oder EM oder so. Trotzdem war ich betroffen und wollte heraus finden warum jemand so erfolgreiches wie Robert Enke keinen anderen Ausweg mehr sieht, als den Selbstmord.
Er zeigte uns wie ernst man die Krankheit „Depression“ wirklich nehmen muss.

In dem Buch erzählt Ronald Reng nicht nur von Enkes Werdegang. Er versucht auf Familie und Freunde einzugehen, die vorher und auch jetzt noch an den Folgen der Krankheit leiden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war emotional wenn es emotional sein musste, aber auch sachlich, wenn es danach verlangte.

Jemand aus meiner Familie, der mir sehr nahe steht, leidet unter Depressionen und das Buch hat mir geholfen, diese Person besser zu verstehen und die Ängste zu hinterfragen. Niemand kann wohl wirklich verstehen, wie solche Menschen leiden.

Nun ist es eine sehr kurze Rezension geworden, da ich einfach nicht weiß, was ich noch schreiben soll. Jeder sollte sich selbst ein Bild von dem Buch machen. Mir hat es sehr gut gefallen.

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