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[Rezension] Der Bro-Code von „Barney Stinson“ (alias Matt Kuhn)

November 13, 2010

Worum geht’s? lt. Amazon
Barney Stinson, Kultfigur der TV-Sitcom „How I Met Your Mother“ ist das neue Männervorbild unseres Jahrzehnts und der beste Bro („Brother“) aller Zeiten. Ein Bro ist ein Kumpel, mit dem man durch dick und dünn geht, dem man alles anvertrauen kann und der immer zu einem hält. Für Barney sind seine Bros wichtiger als die große Liebe. Er macht für sie mit nervigen Freundinnen Schluss und klettert auch mal morgens um 4 Uhr verrostete Feuerleitern hinauf, wenn das Mädchen, mit dem sein Bro gerade nach Hause gegangen ist, keine Kondome da hat.

Das denke ich:
Der Bro-Code ist eine Zusammenstellung aus allen, etwas verrückten, Regeln nach denen Barney Stinson, Kultfigur aus der Serie How I met your mother, lebt. Die Regeln sind, genau wie er, übertrieben und etwas durchgeknallt. So besagt ein Artikel zum Beispiel das Bros sich keine Nachtischer teilen (Artikel 12) oder das ein Bro sein Heimatland zu lieben hat, es sei denn das Heimatland des Bros ist nicht Amerika (Artikel 43).

Wenn man das Buch nicht ganz so ernst nimmt, ist es ganz witzig zu lesen was der Autor (Matt Kuhn, einer der Autoren der Serie) aus Barneys Sicht für wichtige Regeln hält. Es ist eine nette ergänzung zur Serie, denn auch einige Regeln die Barney in den Folgen anspricht sind mit ins Buch aufgenommen worden. (Bsp. Artikel 86: Wenn ein Bro eine Braut kennenlernt, sollte er zunächst einmal herausfinden, wo sie auf der Heiß/Irre-Skala einzuordnen ist, bevor er sich weiter um sie bemüht.) Manche Regeln passen jedoch gar nicht zu Barney, z. B. alle in denen es ums Autofahren geht, denn wie der aufmerksame Zuschauer der Serie weiß, hat Barney keinen Führerschein und panisch Angst vorm Autofahren.

Während des Lesemarathons hatte ich ja schon erwähnt, das ich mir nicht sicher bin ob man dieses Buch wirklich als Buch bezeichnen kann, denn man liest es sehr sehr schnell durch. Jeder Artikel bekommt seine eigenen Seite, auch wenn der Artikel nur aus 2 Worten besteht. Das ist Schade und ziemliche Platzverschwendung, den Inhalt hätte man sicher auch auf die Hälfte der Seiten bringen können, das wäre dann auch noch besser für die Umwelt gewesen. Außerdem ist die Schrift einfach riesig, was dazu beiträgt das man das Buch noch schneller durch hat. Ich mach euch mal ein Bild.

Am Ende des Buches gibt es noch zwei Seiten mit Ergänzungen zu dem Kodex, ein Hinweis zu Verstößen gegen den Bro-Code, empfohlene Strafmaßnahmen und ein Brossar, in dem Wörter wie Bro-Mail oder Broda erklärt werden.

Ich kann mir gut vorstellen, das es Leute gibt die diesen Kodex zu ernst nehmen und versuchen sich danach zu richten, was ich erschreckend finden würde, denn sein wir mal ehrlich, Barney ist zwar ein lustiger Zeitgenosse aber man möchte doch nicht irgendwelche verrückten Nachahmer in der Stadt treffen.

Mir hat das Buch gefallen und es war ganz witzig, aber wirklich überzeugen konnte es mich dann doch nicht, deswegen gibts von mir nur:

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