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[Rezension] Weiblich, ledig, untot von Mary Janice Davidson

Oktober 29, 2010

Vor wenigen Minuten hab ich das Buch “Weiblich, ledig, untot” von Mary Janice Davidson beendet.
In dem Buch geht es um Betsy, eigentlich Elizabeth, Taylor, die nach einer harten Woche bei einem Autounfall stirbt. Doch dann wacht sie im Leichenschauhaus wieder auf und kann sich das ganze zuerst nicht erklären, doch nach einem Vorfall ist ihr klar das sie jetzt eine Art Vampir ist.
Nach einigen merkwürdigen Zusammentreffen mit anderen Vampiren ist sie sich nicht mehr ganz so sicher ob sie nicht doch die langersehnte Königin der Vampire ist.

Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen, besser sogar als ich erwartet hätte.
Aus mehren Quellen hatte ich die unterschiedlichsten Meinungen zu dem Buch gehört von “Eins der Besten Bücher die ich je gelesen haben” über “So ein witziges Frauenbuch” bis zu “absoluter Schmarn und nicht zu empfehlen”, so dass ich mir wirklich eine eigene Meinung bilden konnte ohne von einer Seite irgendwie voreingenommen zu sein.
Wenn man sonst von einem Buch immer nur Gutes oder Schlechtes hört bildet sich im Kopf schon ein Vorurteil an dem man dann beim Lesen festhält, zumindest ergeht es mir immer so.
Bei diesem Buch war es auf jeden Fall nicht so.

Wie kann man Betsy Taylor am Besten beschreiben? An einer Stelle beschreibt sie sich selbst wohl am Besten: “Ich war eine oberflächliche, willensschwache Idiotin mit den coolsten Schuhen der Saison.”
Und genau so wird sie uns das ganze Buch über präsentiert. Oft gilt ihr erster Gedanke ihren Schuhen, nachdem sie nach ihrem Tod das erste Mal ihren Vater und ihre, wohl zu recht, verhasste Stiefmutter besucht, tut sie es eigentlich nur um ihre Schuhe zurück zu holen.
An vielen Stellen ist das Buch sehr offensichtlich und deswegen entsteht keine wirkliche Spannung, die wohl auch nicht so gedacht ist.
Escape to Romance sagte über das Buch “Dieses Buch ist fantastisch. Solche Vampire habe ich noch in keinem Roman gefunden. Eines der erotischsten Bücher, die ich seit Jahren gelesen habe.” Diesen Eindruck, besonders was die Erotik betrifft, hatte ich eindeutig nicht.
Betsy ist leicht prüde, wobei leicht wohl noch untertrieben ist, was diesem Buch Würze nimmt.

Es war nett geschrieben und gut zu lesen, für ruhige Leseabende mit leichter Kost ist dieses Buch genau richtig. Alle, die eine spannende oder erotische Vampirgeschichte lesen wollen, sollten es wohl lieber im Regal stehen lassen.

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