Archiv für die Kategorie ‘Rezension’

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[Rezension] Das Tal 2.4 Die Entscheidung von Krystyna Kuhn

Januar 6, 2014

Das Tal 2.4 Die Entscheidung

Warnung! Kann Spoiler enthalten!

Endlich hab ich es geschafft ‚Das Tal‘ zu verlassen. Es war eine lange und anstrengende Reise bis hier hin. Nicht zuletzt dank der langen Wartezeiten und der immer wieder nach hinten verschobenen Veröffentlichungstermine.

Begonnen habe ich mit der Reihe im Mai 2010. Seit dem sind 3 Jahre und 7 Monate vergangen. Ich bin älter geworden, mein Blog ist gewachsen und mein Geschmack hat sich verändert. Wenn ich heute den ersten Teil lesen würde, weiß ich nicht ob er mir wieder so gut gefallen würde, wie es mir damals gefallen hat. Vor 3 ½ Jahren fand ich es super spannend.

Mit jedem weiteren Buch hatte die Reihe Höhen und Tiefen und ich bin immer am Ball geblieben, habe auf die neuen Bücher gewartet um endlich heraus zu finden was es mit dem Tal und dem Grace College auf sich hat. Gestern habe ich das letzte Buch ‚Die Entscheidung‘ beendet und bin leider sehr enttäuscht.

An vielen Stellen hab ich einfach nur gedacht: WAAAAASSSSS??? Es war einfach so absurd stellenweise. Ich hab nicht damit gerechnet das es eine normale Erklärung für all das geben kann, aber das? So viele Fragen bleiben offen und ungeklärt.

Und es sind nicht nur die übernatürlichen Aspekte die ich schwachsinnig finde. Es gibt auch einige Logikfehler, so dass ich nach der Hälfte das Buch am liebsten in die Ecke geworfen hätte. Es war anstrengend den letzten Teil zu lesen und ich bin wirklich froh dass ich es hinter mir habe.

Im ganzen Buch kam überhaupt keine richtige Spannung auf, die ganze Zeit wartet man auf das Ende. Mir zumindest ging es so. Die Charaktere die man während der Bücher mehr oder weniger lieb gewonnen hat sind am Ende einfach nur noch nervig und dumm. Debbie war erstaunlicherweise sogar eine derjenigen, die am wenigsten genervt hat.

Das Tal

Fazit: Im Großen und Ganzen fand ich ‚Das Tal‘ eigentlich gut. Durchschnittlich hat sie 3,75 Sterne bei mir bekommen. ‚Die Entscheidung‘ hat dabei deutlich am schlechtesten abgeschnitten. Ich bin immer noch so enttäuscht und ich wünschte, ich hätte dieses letzte Buch gar nicht erst angefangen.

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[Blog-Tour] Rezension zu Das Tal 2.3 Die Jagd – Krystyna Kuhn

Dezember 3, 2013

Worum geht’s?

Das Tal liegt düster zwischen den Berghängen der Rocky Mountains. Ben und die anderen Studenten am Grace College, die seit zwei Jahren merkwürdigen und unerklärlichen Ereignissen ausgesetzt sind, scheinen am Ende ihrer Kräfte. Wer spielt dieses geheimnisvolle und tödliche Spiel mit ihnen? Und was haben ihre Eltern und Großeltern mit der Vergangenheit des Tals zu tun? Während sich überall auf der Welt die Katastrophen häufen, stoßen die acht Studenten endlich auf das Geheimnis. Nun müssen sie ihr ureigenes Erbe antreten. Doch sie kämpfen gegen die Zeit. (Quelle: Amazon.de)

Das denke ich:

Als großer Fan des Tals habe ich mich sehr lange auf das Buch gefreut. Irgendwann ist die Freude dann leider in Unmut umgeschlagen nachdem das Buch immer und immer wieder verschoben wurde und man keine wirklichen Informationen bekommen hat. Doch dann war es endlich soweit und noch zum Erscheinungstag hatte ich mein Exemplar in der Packstation und am gleichen Tag hatte ich es dann auch schon verschlungen.

Krystyna Kuhn versteht es immer wieder mich mitzunehmen auf eine geheimnisvolle und gruselige Reise durch das Tal. Ihr Schreibstil gefällt mir dabei besonders gut, denn er ist packend und leicht verständlich. Vor allem jüngeren Lesern zwischen 12 und 15, für die das Buch gedacht ist, wird das gefallen.

Debbie und Ben sind die Hauptprotagonisten in dem vorletzten Teil der Serie und sie zählen nicht gerade zu den Publikumslieblingen. Meine Favoriten sind sie auch nicht, vor allem Debbie geht dem Leser schnell auf den Geist mit ihrer Art und im realen Leben würde ich mit ihr wahrscheinlich nicht so viel Zeit verbringen, wie ich das auf den Seiten getan habe. Ben leidet in dem Buch unter Halluzinationen, welche nicht zuletzt durch seinen Drogenkonsum ausgelöst werden. Auch Ben hat seine anstrengenden Momente, obwohl er mir doch um Längen lieber ist als Debbie.

Spannend ist das Buch allemal, auch wenn manche spektakulären Enthüllungen für ältere Leser evtl. schon von vornherein offensichtlich oder zumindest zu erkennen waren. Als vorletzter Teil bietet Die Jagd noch einige offenen Fragen für seinen Nachfolger „Die Entscheidung“ auf die ich mich sehr freue und von dem ich sehr viel Erwarte.

Fazit:

Nicht das beste Buch der Reihe, an meinen Favoriten ‚Der Sturm‘ kommt es lange nicht ran, aber doch ein tolles und spannendes Buch mit dem man sich einige Stunden vertreiben kann.

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[Rezension] Going Vintage von Lindsey Leavitt

November 28, 2013

Autoren-Website; Goodreads; Amazon

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 321 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1599907879
Verlag: Bloomsbury USA Childrens (26. März 2013)
Sprache: Englisch

Leavitt, Lindsey - Going Vintage

Worum geht’s?

Mallory hält nicht viel davon sein ganzes Leben online zu verbringen. Den Sinn hinter Online-Spielen sieht sie nicht. Wieso soll man sich eine Online-Welt erschaffen wenn man in der richtigen Welt schon alles hat? An einem normalen Abend findet sie durch Zufall heraus dass ihr eigener Freund sie eben in dieser Online-Welt mit einer anderen hintergeht. Nachdem sie ihn daraufhin in einer Überreaktion auf Friendsspace bloß stellt und er sie dort in aller Öffentlichkeit nieder macht ist für sie klar 1962 war das Leben viel leichter. Sie entschließt sich dazu so zu leben wie ihre Großmutter es als Teenager gemacht hat und erst wenn sie die Ziele ihrer Großmutter aus der Zeit erreicht hat wird sie wieder moderne Technik nutzen.

Das denke ich:

Ich könnte alleine schon aus beruflicher Sicht gar nicht auf moderne Technik verzichten. Ohne meinen PC und die Programme wäre ich komplett aufgeschmissen. Ich hab mal versucht darauf zu achten wie oft ich zum Handy greife um zu sehen ob und wer mir geschrieben hat. Sehr oft. Das Buch hat mich also zum Nachdenken gebracht, allerdings bin ich nicht zu dem gleichen Schluss gekommen wie Mallory. Früher war nicht alles besser und die Leute hatten auch Probleme, nur eben andere.

Mallory als Hauptcharakter ist zwischendurch sehr anstrengend. Sie denkt häufig nur an sich und an ihre eigenen Probleme und geht auf die Gefühle und Ängste ihrer Schwester gar nicht richtig ein. Sie will um jeden Preis ihren Kopf durchsetzen, was auch positive Seiten hatte. So ist sie immer sehr stark rüber gekommen und hat zu ihren Entscheidungen gestanden.

Mallorys Schwester, Ginnie, war eins der Highlights im Buch. Sie unterstützt Mallory bei ihrem Vorhaben wie in den 60ern zu leben und kocht z. B. nur noch Gerichte aus der Zeit. Außerdem hat sie mir das eine oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Liste von Mallory. Sie liebt Listen und macht zu jedem Thema und zu jeder Gelegenheit eine. Das hat mir gut gefallen, denn ich mache auch viele Listen. (Gerade in diesem Moment habe ich in einem Worddokument eine Packliste geöffnet die ich gleich noch abarbeiten muss). Die Listen haben die Geschichte aufgelockert und waren eine kleine Abwechslung.

Going Vintage war mein erstes Buch von Lindsey Leavitt aber es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Die Geschichte hat sich sehr leicht und flüssig lesen lassen und ich liebe es immer wenn man durch die Seiten nur so fliegt und gar nicht merkt wie die Zeit und die Seiten vergehen.

Fazit:

Trotz einiger kleiner Schwachstellen hat mir das Buch gut gefallen und ich hatte viel Spaß dabei es zu lesen. Es hat mich auch danach noch oft zum Nachdenken animiert, gerade was das Thema Zeit im Internet betrifft und wie viel man heutzutage mit PCs, Handys etc. macht. Going Vintage ist kein außergewöhnliches Buch aber für ein paar schöne Stunden im Bett, in der Sonne oder vorm Kamin eignet es sich auf jeden Fall.

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[Rezension] The Infernal Devices 01. Clockwork Angel von Cassandra Clare

Mai 5, 2013

>>Autoren-Homepage<< >>Goodreads<< >>Amazon<<

Taschenbuch: 481 Seiten
Verlag: Walker Books (4. September 2010)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1406330345
ISBN-13: 978-1406330342
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 17 Jahre

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Worum geht’s:

Eigentlich wollte Tessa nur ihrem Bruder nach London folgen, doch dann kommt alles anders als geplant. Zuerst wird sie entführt und dann gerät sie auch noch in einen Kampf zwischen übernatürlichen Wesen. Sie erfährt, dass es eine Schattenwelt gibt und dass Sie ein Teil dieser Welt ist. In den Schattenjägern Will und Jem findet sie zwei Freunde die eigentlich ihre Feinde sein sollten und gemeinsam versuchen sie diejenigen zu finden, die Tessa auf ihre Seite ziehen wollen.

Das denke ich:

Ich hab mich lange geweigert die Bücher zu beginnen, obwohl ich ein großer Fan der Chroniken der Unterwelt bin. Aber The Infernal Devices wirkten für mich lange wie ein Abklatsch dieser Geschichten. Seit Clockwork Princess erschienen ist schleiche ich aber immer mehr um diese Reihe und bin bei Twitter quasi dazu gedrängt worden endlich damit anzufangen. Ich kann nur sagen, zum Glück, denn auch wenn die Geschichte zeitweise an City of Bones erinnert ist sie doch ganz anders und ich habe es geliebt über bekannte Namen wie Magnus Bane zu stolpern.

Vom Schreibstil her hat Cassandra Clare wieder nichts falsch gemacht. Man ist sofort in der Geschichte drin. Ohne große Erklärungen wird man in Tessas Leben „geworfen“ und kann sich so besonders gut in ihre Lage versetzen. So ist man direkt mitten im Geschehen und erfährt erst nach und nach mehr über die Schattenwelt, ihre Regeln und ihre Ansässigen.

Will, Jem und Tessa sind drei sehr unterschiedliche Charaktere die aber gut miteinander funktionieren. Will, der sture Einzelgänger der niemanden wirklich an sich ran lassen will. Der hübsche Jem, der ein dunkles Geheimnis birgt. Und Tessa, die von all dem eigentlich nichts wissen will und doch von der Schattenwelt, und vor allem von Will und Jem, angezogen wird.

Fazit:

Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen und ich freue mich schon den zweiten und dritten Teil der Reihe zu lesen. Neben sympathischen Figuren bietet das Buch viel Spannung und ist ein netter Einstieg in die Infernal Devices Trilogie.

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[Let's get Classic] Little Women – Louisa May Alcott

Februar 6, 2013

???????????????????????????????Vor Weihnachten habe ich bei Goodreads bei einem Recommendation Swap teilgenommen bei dem Mitglieder der Gruppe einem zugelosten Teilnehmer ein Buch vorschlagen. Das Thema bei der Runde war „gemütliche oder weihnachtliche Bücher“. Nun besonders weihnachtlich ist Little Women nicht, aber es ist eindeutig ein Buch für einen gemütlichen Abend auf der Couch. Es geht um eine Mutter und ihre vier Töchter im 19ten Jahrhundert in Neuengland leben. Der Vater ist in den Bürgerkrieg gezogen und die kleine Familie versucht nun ihn nicht zu sehr zu vermissen und auch ohne ihn ein vernünftiges Leben zu führen.

Das Lieblingszitat:

„There are many Beths in the world, shy and quiet, sitting in corners till needed, and living for others so cheerfully that no one sees the sacrifice till the little cricket on the hearth stops chirping, and the sweet, sunshiny presence vanishes, leaving silence and shadows behind.”

Die Lehre/Botschaft:

Man braucht nicht viel im Leben um glücklich zu sein. Man muss nicht viel Geld haben, das Einzige, das zählt ist eine Familie die dich liebt und die für dich alles tun würde. Mit so einer Familie kannst du alle Probleme überstehen.

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[Rezension] Shooting Stars von Allison Rushby

Januar 22, 2013

>>Autoren-Homepage<< >>Goodreads<< >>Amazon<<

Taschenbuch: 265 Seiten
Verlag: Frank R Walker Co (Il); Auflage: 1 (31. Januar 2013)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0802722989
ISBN-13: 978-0802722980
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 17 Jahre

Rushby, Allison - Shooting Stars

Worum geht’s?

Jo hat den Traum an einer Schule für professionelle Fotografie anzufangen, um das nötige Geld dafür zu verdienen arbeitet sie als Paparazzi in L. A. Ein ungewöhnlicher Job für ein Mädchen das noch zur High-School geht. Genau deswegen ist sie auch so gut, sie kommt an Orte, an die sonst kein anderer Paparazzo kommt. Deswegen bekommt sie auch einen etwas ungewöhnlichen Auftrag. Sie soll in einer Klinik dem Youngstar Ned Hartnett näher kommen und intime Fotos machen. Doch in der Klinik findet sie nicht nur einiges über Ned heraus, sondern auch über sich selbst.

Das denke ich:

Das Buch hat mir gefallen. Es war süß, lustig und nett für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.

Jo ist ein Paparazzo und schreckt dabei vor nichts zurück um an ihre Fotos zu kommen. Sie schleicht sich in Hotellobbys, klettert über Zäune und Hecken. Alles für das perfekte Bild. Das lässt sie am Anfang etwas kalt wirken und ich habe das ganze Buch über keinen wirklichen Zugang zu ihr gefunden. Sie taut zwar etwas auf als sie in der Klinik ist, allerdings konnten wir auch da keine Freunde werden. Neben Jo hat das Buch aber auch noch einige sympathische Nebenfiguren, die einem schnell ans Herz wachsen können und mit denen man mitleiden kann, allen voran natürlich Ned Hartnett.

Ja, ich gebe es zu, es war ein Coverkauf und ich habe nicht wirklich auf den Klappentext geachtet, aber die Geschichte hat mich wirklich überrascht. Sie war vielleicht nicht sehr tiefgründig, aber tiefgründig genug um sich nicht nur mit Jos Problemen auseinander zu setzen, die sie selbst übrigens zunächst überhaupt nicht sieht, sondern sich auch mit dem Problem der Teenie Stars und dem Wunsch nach Tratsch und Informationen.

Was mir wirklich gefallen hat war der Plot-Twist mit dem ich wirklich nicht gerechnet habe, der aber m. E. im Nachhinein gut erklärt wurde und so für einige überraschende Wendungen gesorgt hat.

Fazit:

Ein nicht allzu tiefgründiges Buch für Zwischendurch, mit dem man sich einige Stunden/ Tage die Zeit vertreiben kann. Es bietet ein paar Überraschungen und coole Nebencharaktere. Ich fand das Buch nicht schlecht, allerdings wird es mir nicht lange in Erinnerung bleiben fürchte ich.

blume3

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[Rezension] Bridgertons 07. Mitternachtsdiamanten von Julia Quinn

Januar 8, 2013

>>Verlag<< >>Goodreads<< >>Amazon<<

Broschiert: 364 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., Aufl. (November 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 389941795X
ISBN-13: 978-3899417951
Originaltitel: It’s In His Kiss

!!!Hinweis: Dies ist die Rezension zum 07ten Teil der Bridgerton-Reihe und kann Spoiler auf die ersten Teile enthalten!!!

Quinn, Julia - Bridgertons 07. Mitternachtsdiamanten

Worum geht’s?

Hyacinth ist die jüngste der Brigertons und die Vorlauteste. Obwohl sie reich ist und sehr gut aussieht gibt es niemanden, der um ihre Hand anhalten will. Zumindest niemand, der ihren Erwartungen entspricht. Bis ihr Gareth St. Clair über den Weg läuft. Er ist intelligent und gut aussehend und das Tagebuch seiner italienischen Großmutter und die Suche nach den verlorenen Familienjuwelen bringt die beiden näher zusammen. Aber Gareth hat ein Geheimnis, das er um jeden Preis geheim halten will und muss. Geheimnisse die nicht nur seinen Ruf sondern auch alles, was ihn mit Hyacinth verbindet zerstören könnten.

Das denke ich:

Die Familie Bridgerton hat es mir angetan. Mir hat bis jetzt jeder Teil gut gefallen, mancher mehr, mancher weniger. Der sechste Teil der Reihe ist wieder einer, der mir sehr gut gefallen hat auch wenn mein Lieblingsbruder Collin so gut wie gar nicht zu Wort gekommen ist.

Hyacinth finde ich, abgesehen von ihrem furchtbaren Namen, sehr toll. Sie ist nicht dumm und sagt was sie denkt. Dadurch, dass sie so schlagfertig ist, sind einige witzige Dialoge entstanden. Da Hyacinth auch eine Perfektionistin ist, kann sie dem Leser (und Gareth) teilweise sehr auf die Nerven gehen, das macht sie mit ihrem Charme aber wieder wett.
Und dann gibt es auch noch Gareth. Er ist ein typischer Mann für die Welt von Julia Quinn. Er weiß was er will, er ist ein Playboy und auch er ist nicht auf den Mund gefallen. Er hat Probleme mit seinem Vater und trifft deswegen manchmal nicht sehr verständliche Entscheidungen. Allerdings wächst auch er dem Leser nach einigen Seiten ans Herz.

Wer ein Buch der Reihe kennt, weiß wie Julia Quinn schreibt und entweder man mag es, oder man mag es nicht. Mir gefallen die Geschichten, bei denen man weiß, wie sie enden werden, aber man weiß, dass man bis zum Ende noch einige Höhen und Tiefen durchleben muss.

Fazit:

Wie immer war das Buch sehr toll. Ich liebe Julia Quinn, ihren Schreibstil und vor allem die Familie Bridgerton. Ich würde sie immer wieder weiter empfehlen. Aber wenn ihr bereits 6 Bücher der Reihe gelesen habt wisst ihr, ob sie euch gefallen oder nicht. Wenn ihr schon so weit gekommen seid und schon das eher schwache „In Liebe, Ihre Eloise“ überstanden habt, solltet ihr unbedingt weiter lesen.

blume5

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[Rezension] Zom-B von Darren Shan

Januar 6, 2013

>>Autoren-Homepage<< >>Goodreads<< >>Amazon<<

Taschenbuch: 217 Seiten
Verlag: Simon & Schuster UK; Auflage: Trade Paperback. (September 2012)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0857077538
ISBN-13: 978-0857077530
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Shan, Darren - Zom-B 01. Zom-B

Worum geht’s?

B lebt mit Vater und Mutter in England. Als Berichte aus Irland von einem Zombie-Angriff im TV gezeigt werden glaubt keiner wirklich an eine echte Bedrohung. Es gehen Gerüchte um, das es gefälschte Aufnahmen sind und nur dazu da um die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Doch dann kommt es auch in London zu Zombieangriffen und B ist sich nicht sicher, ob der Weg des rassistischen Vaters der richtige ist.

Das denke ich:

Ich habe ehrlich gesagt mit einer ganz anderen Geschichte gerechnet als ich dieses Buch begonnen habe. Einer Geschichte mit viel mehr Zombies und weniger Rassismus. Das kommt davon, wenn man sich vom Titel verleiten lässt und keine Rezis vorher lesen will. Das soll aber nicht heißen, dass das Buch nicht gut war, es hat mir sogar sehr gefallen, es war nur anders als erwartet.

Selten habe ich  so viel Hass auf eine Hauptperson verspürt wie bei diesem Buch, das ganze wurde nur noch getoppt von dem Hass auf Bs Vater. Der ist ein Rassist durch und durch und will England von den Ausländern befreien, die seiner Meinung nach nur zweitrangige Menschen sind. B hat schon früh gelernt im richtigen Moment zuzustimmen oder den Mund zu halten, die Mutter ist da allerdings anders und versucht ihrem Mann immer noch andere Werte zu vermitteln. Leider erhält sie dafür immer wieder Schläge und auch B leidet unter den Gewaltausbrüchen des Vaters.

Trotz alle dem versucht B ihn in Schutz zu nehmen, denn er ist schließlich Dad und somit kein böser Mensch. Oder doch?

Darren Shan lässt seinen Protagonisten immer wieder zwischen Gut und Schlecht schwanken und das auf sehr realistische Weise. B ist ein Produkt des Umfelds und versucht alles richtig zu machen und manchmal gelingt das sogar, immer öfter jedoch lassen sich die Werte des Vaters in den Handlungen des Kindes erkennen.

Ein Zombie-Buch ohne Zombies? Nein, natürlich nicht. Kurz vor Ende geht es dann auch mit den Zombies richtig los und Shan lässt erkennen wo es mit den nächsten Büchern hingehen soll. Der Master of Horror zeigt wieder einiges von seinen Künsten.

Fazit:

Trotz anderer Erwartungen ist Zom-B ein sehr empfehlenswertes Buch. Es ist toll geschrieben und zeigt euch die menschlichen Abgründe auf sehr realistische Weise. Mich als Leser hat es sehr mitgenommen, vor allem emotional, wie Bs Verhalten sich in einer Minute von einem friedlichen Menschen, der seinen Vater für seinen Rassismus verachtet, selbst in einen Rassisten verwandelt. Ich war wütend, hätte gerne auf mein Kissen eingeschlagen und war betroffen.

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[Rezension] Across the Universe von Beth Revis

Januar 5, 2013

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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Razorbill (11. Januar 2011)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1595143971
ISBN-13: 978-1595143976
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Revis, Beth - Across the Universe 01. Across the Universe

Worum geht’s?

Amy, die eigentlich eingefroren an Bord des Raumschiffs Godspeed eine 300 Jahre lange Reise überstehen soll, wird 50 Jahre zu früh aufgetaut. Nun muss sie sich in einer völlig neuen Welt zurecht finden in der sie als Freak gilt, in der alles anders läuft als in der ursprünglichen Welt und in der sie keinem wirklich trauen kann.  Es gibt einen tyrannischen Herrscher, der alles und jeden kontrolliert und kein Problem damit hat sie aus dem Weg zu räumen, sollte sie Probleme machen und einen Mörder, der die eingefrorenen Passagiere unsachgemäß auftaut.

Das denke ich:

‚Across the Universe‘ war mein erstes Buch im neuen Jahr und wenn es so weiter geht mit den Büchern kann ich dieses Jahr echt zufrieden sein.

Die Beschreibungen waren alle sehr bildlich. Ich hatte keine Probleme mir vorzustellen, wie es sich angefühlt haben muss für die Reise vorbereitet und eingefroren zu werden. Auch das Leben auf dem Raumschiff wurde sehr lebhaft beschrieben und ich konnte mir gut die Abläufe vorstellen und wie das Leben auf der Godspeed verläuft.

Amy war mir von Anfang an sympathisch. In vielen Situationen hätte ich genau so reagiert wie sie und manchmal hätte ich sie gerne in den Arm genommen oder da Raus geholt. Auch Elder wurde mir mit der Zeit immer sympathischer und irgendwann musste ich ihn einfach gerne haben, auch wenn er manchmal sehr eigensinnig handelt.

Das Leben auf dem Raumschiff ist nicht nur für Amy am Anfang sehr verwirrend. Es unterscheidet sich sehr vom Leben auf der Erde, doch für die Bewohner des Schiffs ist das alles ganz normal. Schnell merkt man das der Anführer Eldest die Geschichte nach eigenem Bedarf neu bzw. umschreibt und auch nicht davor zurück schreckt, jemanden zu verletzten, wenn er seine Ziele erreichen will.

In der deutschen Version ist eine Textstelle in der Eldest mit Hitler verglichen wird zensiert worden. In Rishus Rezension  könnt ihr euch die Textstellen durchlesen. Es ist nun keine wichtige Stelle, die da verloren geht, allerdings finde ich es schade das man als deutscher Verlag denkt, eine solche Stelle zensieren zu müssen.

Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde gerne in naher Zukunft Teil 2 lesen, allerdings kommt mir da wohl der Sub-Abbau in die Quere. Die Geschichte ist sehr spannend und schafft es den Leser in seinen Bann zu ziehen. Es ist ein gelungener Start für eine Trilogie, bei der man noch auf einiges Hoffen kann.

blume5

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[Rezension] Kirschroter Sommer 02. Türkisgrüner Winter von Carina Bartsch

Dezember 11, 2012

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Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: rororo (25. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499227916
ISBN-13: 978-3499227912

HINWEIS!!!

Diese Rezension bezieht sich auf den zweiten (!) Teil einer Reihe und kann Spoiler auf den ersten Teil (Kirschroter Sommer) enthalten!

Bartsch, Carina_Kirschroter Sommer 02. Türkisgrüner Winter

Worum geht’s?

Nach dem Campingausflug kreisen Emilys Gedanken immer wieder um Elyas, doch der zieht sich ohne Grund immer weiter von ihr zurück und meldet sich nicht mehr, dabei waren sie sich doch gerade näher gekommen. Emily versucht der Sache auf den Grund zu gehen und stößt so auf mehr Geheimnisse als ihr lieb ist. Geheimnisse, die ihre Welt auf den Kopf stellen und das aus für ihre Liebesgeschichte sein könnten.

Das denke ich:

Wie lange habe ich auf die Fortsetzung von ‚Kirschroter Sommer‘ warten müssen? Endlos! Und dann war es endlich soweit, das Buch gerade erschienen und direkt auf meinem Kindle geladen und das Lesevergnügen konnte beginnen. Und wofür die ganze Warterei? Für ein paar Stunden mit Emily und Elyas. Aber eins kann ich euch sagen: Es hat sich gelohnt.

Mir hat der zweite Teil der Reihe nun sogar noch besser gefallen als der Erste und das war ja schon kaum möglich. Der Schreibstil trifft einfach genau meinen Geschmack. Es ist flüssig geschrieben und so ohne große Anstrengung am Stück zu Lesen.

Auf Emely und Elyas muss ich eigentlich auch nicht mehr eingehen, das habe ich in meiner Rezi zum ersten Teil ja schon zu genüge, aber eins will ich doch noch anmerken: Wo gibt es denn einen Elyas für mich zum selbst behalten? Vielleicht kann Carina da ja mal vermitteln. :D

Mit der Geschichte um die Beiden erlebt man eine kleine Berg- und Talfahrt. Einiges davon ist schon am Anfang von Kirschroter Sommer zu erahnen gewesen, anderes ist allerdings sehr überraschend und ließ mir kurz den Atem stocken. Ich war teilweise wirklich leicht geschockt, weil man mit manchen Erlebnissen einfach nicht rechnen konnte.

Fazit:

Genau wie ‚Kirschroter Sommer‘ kann ich ‚Türkisgrüner Winter‘ jedem liebend gerne weiter empfehlen. Lest es, wenn es euch nur annährend so gut gefällt wie mir, dann werdet ihr begeistert sein. Laut Beitrag auf ihrem Blog wird der Rowohlt-Verlag Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter im nächsten Jahr verlegen und dabei behalten sie hoffentlich die schönen Cover bei. Ich überlege stark ob ich mir die beiden Bücher dann noch mal in gedruckter Form besorge um sie hier ins Regal zu stellen.

blume5

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