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[Rezension] Zeitenzauber von Eva Völler

Dezember 13, 2011

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Gebundene Ausgabe:
336 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: 3
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3833900261
ISBN-13:978-3833900266
Vom Hersteller empfohlenes Alter:14 – 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 2,8 cm

Worum geht’s?
Urlaub in Venedig. Sonne, Spaß und Erholung. Das ist zumindest das, was Anna sich wünscht. Was sie dagegen bekommt, ist ganz anders. Auf einem Stadtfest wird sie von einer Gondel gestoßen und landet im Wasser. Ein gut aussehender Mann zieht sie zurück und rettet sie, aber bevor Anna an Land gehen kann, beginnt die Welt um sie herum zu flimmern und alles wird schwarz. Als sie die Augen wieder öffnet ist sie zwar immer noch in Venedig, aber im Jahre 1449 und sie kann nicht zurück, bevor sie nicht einen Auftrag erfüllt hat.

Das denke ich:
Schon auf der Buchmesse in Frankfurt hat Lisa mir in den Ohren gelegen, wie toll das Buch sei und das ich es unbedingt lesen müsse. Nach vielen weiteren positiven Stimmen wollte ich diese unglaubliche Geschichte dann auch erleben. Zuerst hatte ich das Hörbuch, aber da mein i-Pod rumspinnt konnte ich es nicht hören, zum Glück, sonst wäre ich wohl so enttäuscht worden wie Brina (>>ihre Rezension<<). Von einem Gutschein habe ich mir dann die gedruckte Version gekauft und direkt mit dem Lesen begonnen.

Zuerst einmal vorweg: Wow, die Geschichte hat mich fast umgehauen! Das ganze Konzept der Zeitreise, die Anna macht, ist durchdacht und hält sich an logische Regeln. Zum Beispiel kann Anna nicht über alles reden, das sie aus ihrer Zeit kennt und über die Vergangenheit weiß, denn schließlich ist es entweder noch nicht erfunden oder noch nicht geschehen. Das ganze Konstrukt wirkt gut durchdacht und zumindest mir sind keine Fragen offen geblieben.

Anna ist eine typische Jugendliche, die keinen Tag ohne neuste Technik und Internet auskommt. Für sie ist es schon furchtbar beim Frühstück mit ihren Eltern in einem Restaurant zu sitzen, das so weit weg vom Hotel ist, dass das Wi-Fi nicht bis dorthin reicht. Für sie ist es also umso schlimmer in einer anderen Epoche gefangen zu sein, in der sie ohne den ganzen Krempel auskommen muss. An manchen Stellen hat sie mich schon sehr damit genervt, aber das hat sie durch ihre Aufgeschlossenheit und ihren Mut wieder ausgeglichen.

Die anderen Charaktere lernt man nur oberflächlich kennen und mir ist keiner wirklich im Gedächtnis geblieben. Hier und da ein paar mehr Hintergrundinfos wären zwar schön gewesen, aber nicht unbedingt notwendig.

Das Buch hat eigentlich alles, was ein gutes Jugendbuch braucht. Es gibt eine Fantasy-Komponente und spannende Handlungsstränge, in denen sogar mal Blut fließen kann. Die Liebesgeschichte, die natürlich nicht fehlen darf, ist nicht zu aufdringlich oder kitschig, sondern fügt sich in die Geschichte ein.

Fazit:
Ein durchweg gutes Buch, das ich ohne schlechtes Gewissen empfehlen kann. Es ist spannend sich mit Anna in einer völlig fremden Welt zurecht zu finden und neues zu lernen.

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