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[Rezension] Drink, Slay, Love von Sarah Beth Durst

Dezember 3, 2011

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Gebundene Ausgabe:
400 Seiten
Verlag:Margaret K. McElderry Books (13. September 2011)
Sprache:Englisch
ISBN-10:1442423730
ISBN-13:978-1442423732
Vom Hersteller empfohlenes Alter:14 – 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 14,5 x 3,6 cm

Worum geht’s?
Pearl ist sechzehn Jahre alt, hat einen Freund, verehrt ihren Vater und kommt mit ihrer herrischen Mutter nicht klar und ach ja, sie ist ein Vampir. Alles in ihrem Dasein verläuft normal. Am Tag schläft sie und in der Nacht nährt sie sich von unschuldigen Jungs und bekommt Kampftechniken und Vampiretikette von ihren Verwandten beigebracht. Doch dann, in einer Nacht wie jeder anderen, ändert sich alles. Pearl wird von einem Einhorn angegriffen und schwer verletzt.
Dieser Angriff und die damit verbundenen Veränderungen von Pearl (z. B. kann sie in der Sonne wandeln und somit die High-School besuchen) löst eine Kette von Ereignissen aus, die Pearl bald nicht mehr selbst bewältigen kann und dann steht sie vor der Frage: Stellt sie sich ihrer Familie und der gesamten Vampirwelt um ihren neugewonnenen Freunden zu helfen oder bleibt sie der Vampir, der sie einst war?

Das denke ich:
Bei Miss Bookivers gab es eine Rezension (>>klick<<) zu dem Buch, die mich so neugierig gemacht habe das ich das Buch direkt bestellen musste. Und, ganz im Gegensatz zu den meisten Büchern die ich kaufe, wanderte „Drink, Slay, Love“ nicht erst Wochen oder Monate auf den SUB sondern wurde relativ zeitnah von mir regelrecht verschlungen.

Das Erste, was mir bei diesem Buch immer wieder sofort auffällt ist der Titel, der mich immer stark an Elizabeth Gilberts „Eat, Pray, Love“ erinnert. Nicht umsonst habe ich das Buch einige Male unfreiwillig umbenannt. Ob die beiden Bücher in irgendeiner Weise vergleichbar sind, kann ich nicht sagen, da ich „Eat, Pray, Love“ gar nicht kenne und auch nicht weiß worum es geht, tendenziell würde ich aber nicht glauben das die Bücher auch nur im Entferntesten irgendwas miteinander zu tun haben, abgesehen vom Titel natürlich.

„Drink, Slay, Love“ ist so witzig, ich kann gar nicht sagen wie oft ich beim Lesen laut Lachen musste. Sarah Beth Durst versteht es den Leser mit unglaublichen Wendungen zu überraschen, vor allem die Auflösung mit dem Einhorn war einfach nur klasse und hat mich unglaublich Erheitert.

Ein Einhorn in eine Vampirgeschichte einzubringen klingt auf den ersten Blick kompliziert und konstruiert, aber ich muss sagen, es fügt sich wirklich gut in die Geschichte mit ein.

Mit ihrem trockenen Humor und ihrem Wesen sorgt Protagonistin Pearl hoch selbst für einige Lacher. Die Art, wie sie versucht ihre Probleme selbst zu lösen ist einfach wunderbar. Auch die anderen Vampire haben ihre Eigenheiten, zum Beispiel schreib Pearls-Vampir-Freund ihr unglaublich schmalzige und vor Kitsch triefende Gedichte, die mir mehr als einmal eine Gänsehaut verpasst haben und das nicht, weil ich sie so romantisch fand.

Fazit:
Bitte, bitte lest das Buch! Es ist einfach ganz anders, als die Vampirromane, die man so kennt, vielleicht ist das Buch auch gerade deswegen so gelungen. Kauft es.

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