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[Rezension] Eddie Russet 01. Grau von Jasper Fforde

November 30, 2011

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Gebundene Ausgabe:
490 Seiten
Verlag:Eichborn (24. August 2011)
Sprache:Deutsch
ISBN-10:3821861401
ISBN-13:978-3821861401
Originaltitel: Shades of Grey – The Road to High Saffron
Größe und/oder Gewicht:
22 x 14,6 x 3,4 cm

Worum geht’s?
Eddie Russetts Welt wird auf den Kopf gestellt als er seinen Vater auf eine Reise in die Außenbezirke begleitet. Denn da wohnt er nicht nur dem Tod eines anderen Menschen bei und stößt auf Geheimnisse die besser verborgen geblieben werden, sondern verliebt sich auch noch in Jane, eine Graue. Sie gehört der Unterschicht an und das ziemt sich für einen Roten, wie er es ist, gar nicht. Das ist allerdings auch kein Problem, denn Jane interessiert sich nicht im mindesten für Eddie, zumindest nicht so wie Eddie es gerne hätte.

Das denke ich:
Das Jasper Fforde Fantasie besitzt wussten wir ja schon seit den Büchern rund um Thursday Next. Es verwundert also nicht das er wieder eine komplett neue Welt geschaffen hat die ganz nach ihren eigenen Gesetzen tickt.

Auf den ersten 100 – 150 Seiten habe ich mich immer wieder gefragt ob ich mich vielleicht im Buch vertan habe und mich schon in einem Folgeband befinde, dem ist aber nicht so. Der Leser wird in Eddies Welt entlassen und hat keine Ahnung wo er sich befindet oder was vor geht. Es gibt keine Erklärungen und alles wird alltäglich und normal dargestellt. In die ganze Farbschichten-Sache bin ich bis zum Ende nicht richtig eingestiegen und es gibt auch noch einige andere Fragen die offen geblieben sind.

Eddie als Hauptcharakter ist in Ordnung. Er hinterfragt viel und sorgt dadurch für einigen Trubel. Hält er sich am Anfang noch strikt an alle Regeln lernt er im Verlauf der Geschichte das manche Regeln gebrochen werden müssen um Ziele zu erreichen und auch Opfer erbracht werden müssen.

Auf Kuriositäten trifft man im Verlauf der Geschichte häufig genug, die richtig witzigen Stellen, bei denen man laut lachen kann und die man von Thursday Next schon kennt, bleiben jedoch auf der Strecke, so dass am Ende nur noch ein merkwürdiges Buch übrig bleibt, dass den Leser mit dem Gedanken „ach, das war’s?“ zurück lässt.

So schlimm wie das jetzt aber alles klingt war es gar nicht, denn es gibt noch einen spannenden Handlungsstrang bei dem Eddie einige Geheimnisse seiner Welt und seiner Regierung aufdeckt, was ihm jedoch nicht so gut bekommt. Er rebelliert zwar nicht offen gegen die Ordnung, findet sich aber mehr und mehr in einer Spirale aus Verrat und Verleumdung wider.

Fazit:
Ich hab viel mehr erwartet und war von der Umsetzung enttäuscht. Als Leser fühlt man sich gerade am Anfang sehr alleine gelassen in der fremden Welt. Ob ich Eddie Russet treu bleiben werde, weiß ich noch nicht, wie ich mich kenne wird mein Sammlerherz siegen und auch die nachfolgenden Bände Einzug in mein Buchregal halten.

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