Archive for 11. Januar 2011

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[Teaser Tuesday] #2

Januar 11, 2011

So schnell ist eine Woche um und wieder ist es Zeit für einen Teaser-Tuesday!!!

Regeln:

  • Grab your current read
  • Open to a random page
  • Share two (2) “teaser” sentences from somewhere on that page
  • BE CAREFUL NOT TO INCLUDE SPOILERS! (make sure that what you share doesn’t give too much away! You don’t want to ruin the book for others!)
  • Share the title & author, too, so that other TT participants can add the book to their TBR Lists if they like your teasers!

Teaser Nr. 1:

“Charlie spitzte die Ohren!”

Teaser Nr. 2:

“Er war hergekommen, um Gutes zu tun.”

Beide Teaser stammen aus: Ein todsicherer Job von Christopher Moore.

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[Rezension] Das Wesen von Arno Strobel

Januar 11, 2011

                               >>Amazon.de – Link<<

                               Broschiert: 368 Seiten

                               Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (11. November 2010)

                               Sprache: Deutsch

                               ISBN-10: 3596186323

                               ISBN-13: 978-3596186327

Kurzbeschreibung lt. Amazon
Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast – unschuldig? 15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn – für die Ermittler und den Täter von damals. Ein verurteilter Psychiater und ein besessener Kommissar – ein erbittertes Psychoduell um Schuld und Rache.

Das denke ich:
Zwei Polizisten bekommen einen anonymen Hinweis, das ein Kind entführt wurde. Als sie an der fraglichen Tür klingeln, sind sie geschockt. Vor ihnen steht der Psychater gegen den sie vor 15 Jahren wegen einem Mord ermittelt haben und der deswegen einige Jahre im Knast war. Was steckt hinter der Sache? Ist wirklich ein Mädchen entführt worden?

Ich bin ehrlich, ich hatte viel mehr von dem Buch erwartet. Nach vielen guten Rezensionen und Leserstimmen habe ich mich dazu entschieden, das Buch meiner Mutter zu Weihnachten zu schenken. Nachdem sie es relativ schnell durch hatte und nicht die Begeisterung zeigte, die ich erwartet hatte, habe ich das Buch dann selbst gelesen.

Man soll ja immer mit den positiven Aspekten beginnen, also gehe ich mal zuerst auf den Schreibstil ein. Man erlebt aus der Sicht des Kommisars die Ermittlungen und seine eigenen Ängste vielleicht doch vor Jahren einen Fehler begangen zu haben, was auch sehr gut rüber kommt. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man findet sich schnell in der Geschichte wieder. Beim Lesen stolpert man nicht über irgendwelche Wörter so das man schnell in der Geschichte weiter kommt.

Einen weiteren Pluspunkt bekommt das Buch dafür, das es in mir die unterschiedlichsten Emotionen hervorgerufen hat. Am meisten war es der Hass auf einige Charaktere die ich wirklich am Ende gerne geschlagen hätte. Am besten in Erinnerung ist mir Menkhoff, der Polizist, den ich am liebsten schon 10 mal erschossen hätte. Er war sehr unsympathisch und subjektiv, als Polizist wirkte er nicht wirklich kompetent, weil ihm die Fälle zu nah gehen und schon zu Beginn hatte ich das Gefühl das er von den Ermittlungen zurück gezogen werden sollte, damit es ein anderen Kommisar übernehmen kann. Am Ende war es schon zu spät und er steckte viel zu tief drin, als das er sich persölich von dem Fall hätte lösen können.

Die zweite Person die ich absolut schrecklich fand, war Nicole, die auch irgendwie in beide Fälle verwickelt war. Sie war so ein verschüchtertes, kleines Ding ohne Selbstvertrauen. Für mich war sie so ein typisches Püppchen, welches ständig vor sich hin seufzt, in die Luft starrt und unzufrieden ist. Manchmal hätte ich sie gerne geschüttelt und angeschrien sie soll mal ihren Arsch hoch bekommen.

Das Buch war ziemlich durchsichtig und für mich war klar, wer der Täter ist, dadurch ist das Buch auch nicht mehr wirklich spannend. Mich konnte die Geschichte einfach nicht fesseln, vielleicht auch oder gerade wegen den Charakteren die ich nicht mochte und einfach schnell loswerden wollte. Die Ausführungen am Ende waren dann jedoch nicht lang genug und erklärten nicht genug.

!!!ACHTUNG SPOILER die das Ende verraten können!!!!

Nach dem Prolog war für mich schon klar, wer der Täter ist, auch wenn ich immer wieder gehofft habe, das es vielleicht doch so ist, wie die Geschichte gewirkt hat, denn das hätte mich überrascht. Ohne den Prolog wäre das Buch viel besser gewesen, denn an der eigentlichen Geschichte konnte man nicht so leicht erkennen, das es doch der war, der es war.

!!!SPOILER ENDE!!!

Schlussendlich kann ich sagen, dass das Buch nicht so spannend war, wie ich erwartet hatte und bin deswegen ziemlich enttäuscht. Es war durchsichtig und das nächste mal überlege ich zwei mal ob ich mir noch ein Buch von Arno Strobel kaufen werde.

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