Archive for 10. November 2010

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[Buchneuzugänge] Und endlich kam die heißersehnte Post

November 10, 2010

Heute war es endlich soweit.
Nachdem ich gestern diesen Postzettel im Briefkasten hatte das auf mich ein Paket warten würde, war ich schon ganz kribbelig und aufgeregt, weil ich wusste was mich erwarten würde.

Als ich das Paket dann heute öffnete, erwartete mich das hier:

Ist es nicht schön? Von innen sah es dann so aus:

Ich hatte ja schon vor einigen Tagen gepostet das ich bei der Lesung von Kai Meyer ein signiertes Exemplar von Arkadien brennt gewonnen hatte und ich freu mich immer noch wie bolle, das könnt ihr mir gerne glauben.

Da ich Arkadien erwacht auch noch nicht gelesen habe, hebe ich mir die Bücher für den Weihnachtsurlaub auf, denn da werde ich stundenlang nur rum liegen und lesen, vielleicht lese ich beide ja direkt nacheinander? Auf jeden Fall werdet ich euch berichten wie es mir gefallen hat :)

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[Rezension] Bis in die Ewigkeit von diversen Autoren

November 10, 2010

Worum geht’s? lt. Amazon

Eine Romantasy-Anthologie mit fünf Kurzromanen

Wenn ein Vampir ein Date mit Deiner besten Freundin hat … Wenn Dein toter Freund zum Abschlussball zurückkehrt … Wenn Du stirbst und doch ein neues Leben beginnst … Wenn Dich jemand für ein absurd hohes Kopfgeld ermorden will … Wenn ein Dämon auf Deiner Party Zwietracht sät … … dann ist das die wichtigste Nacht Deines Lebens!

Meine Meinung

Bis in die Ewigkeit ist eine Anthologie mit 5 Kurzromanen von bekannten und weniger bekannten Romantasyautorinnen wie Stephenie Meyer, Meg Cabot oder Kim Harrison.

Schon während des Lesens habe ich überlegt wie ich das Buch bewerten soll. Ob als komplettes Buch oder ob ich jeden Kurzroman für sich sehen soll. Ich habe mich zu letzterem entschieden, weil ich es gerechter empfinde und ich ein pauschales Urteil so nicht fällen kann.

Kommen wir zur ersten Geschichte.
Terminators Tochter von Meg Cabot handelt von einem Mädchen, welches ihre beste Freundin aus den Fängen eines Vampirs retten will und dabei ungeahnte Hilfe bekommt.
Mit dieser Geschichte wird ein guter Einstieg geschaffen. Sie ist spannend und gut geschrieben.
Vielleicht bin ich voreingenommen weil ich ein absoluter Meg-Cabot-Fan bin und einfach alles von ihr verschlinge und immer begeistert bin. Wahrscheinlich könnte man mir ein Buch vorsetzen in dem immer der gleiche Satz steht. Wenn man mir dann sagt Meg Cabot hätte es geschrieben würde ich es wahrscheinlich trotzdem gut finden.
Im Vergleich mit anderen Kurzromanen des Buches ist Terminators Tochter jedoch eine der besseren und würde bei mir auf Platz 2 eines Rankings kommen.

In der zweiten Geschichte, Das Anstecksträußchen, von Lauren Myracle geht es um drei Freunde die zusammen eine Hellseherin besuchen. Frankie bekommt von dieser Hellseherin ein Anstecksträußchen das Wünsche erfüllen kann, aber sie muss erkennen das es manche Wünsche gibt die besser ungesagt bleiben.

Diese Geschichte war mein absolutes Highlight des Buches.
Lauren Myracle versteht es die Geschichte gut umzusetzen und ich war wirklich gebannt von jedem Wort und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn man im Grunde wusste was passiert, die Beschreibung macht es ja deutlich, aber trotzdem hatte ich schon ein bisschen Angst wie es weiter gehen würde.
Schade, dass diese Geschichte nur so kurz war, aber ich werde sicher mehr von der Autorin lesen.

Madison Avery und der übereifrige Schnitter von Kim Harrison ist die dritte Geschichte und erzählt, wie ich hörte, die Vorgeschichte zu einer Roman-Reihe von Harrison.
Es geht um ein junges Mädchen das gerade mit ihrem Vater umgezogen ist und an ihrem 17ten Geburtstag auf ihren Abschlussball geht. Dort wird sie umgebracht, schafft es aber mit Hilfe eines Amuletts weiter zu leben.

Wenn ich eine Rangliste machen müsste, wäre diese Geschichte auf Platz 4 des Rankings.
Auch wenn es eine neue Idee ist, mangelt es an der Umsetzung.
Die Geschichte konnte mich nicht wirklich fangen und ich würde jetzt kein weiteres Buch aus dieser Reihe kaufen, da es mich eigentlich gar nicht wirklich interessiert was aus den Charakteren wird.
Vielleicht liegt es einfach an der Kürze, das kein wirkliches Flair aufkommen kann aber mich begeistert diese Geschichte nicht.

 

Die 18-jährige Miranda ist Schülerin, nachmittags Chauffeur bei einem Limousinenservice und nebenberuflich Superheldin. Als sie die 14-jährige Sibby chauffieren soll beginnt für die beiden ein Abenteuer.
Darum geht es in Küsschen, Küsschen von Michele Jaffe, der vierten Geschichte von „Bis in die Ewigkeit“.

Diese Geschichte wirkt wie ein zu kurz geratener Auftakt einer Romanserie um eine etwas verspieste, aber sympathische Heldin und ihre durchgeknallte Freundin.
Nach der, nicht wirklich berauschenden, dritten Geschichte, ist Küsschen, Küsschen jetzt wieder spritzig, witzig und interessant.
Die Charaktere sind liebenswert und die Geschichte nimmt schnell an Tempo auf und ist weitest gehend spannend und auch hier war es wieder sehr schade das die Geschichte so kurz war.

Als letztes kommen wir nun zur fünften Geschichte. Die Hölle auf Erden von Stephenie Meyer.
Kurz zum Inhalt: Es geht um einen Jungen, den Guten in dieser Geschichte, der sich um seine Mitmenschen sorgt und laut seinen Freunden viel zu Gut für die Welt ist und um ein Mädchen, die Böse, die versucht Chaos und Ärger unter den Schülern zu verbreiten. Das Ganze spielt sich während des Abschlussballs statt.

Wer aufmerksam mitgelesen hat, kann sich jetzt ausrechnen auf welchem Platz des Rankings diese Geschichte landen würde.
Ich war so enttäuscht von dieser Geschichte und von Stephenie Meyer, von der ich viel besseres gewöhnt bin.
Die Charaktere waren nicht wirklich sympathisch, weder Gabe noch Sheeba und auch die Geschichte an sich dümpelte so langsam vor sich her bis sie dann irgendwann mal vorbei war und bei dem Leser ein „Hmm… tjoar“-Gefühl hinterlässt.

Wenn man das Buch rückblickend betrachtet bietet es sowohl positive als auch negative Überraschungen, ist aber, alles in allem, empfehlenswert. Stephenie Meyer’s Kurzroman als letzte Geschichte in dem Buch abzudrucken war wohl durchdacht, aber in Anbetracht der Tatsache, das sie so unkreativ und langweilig ist, wäre es klüger gewesen sie in zwei der besseren Geschichten zu betten. So bleibt nach dem Lesen ein negatives Gefühl zurück, welches dem Buch einen bitteren Beigeschmack verpasst.
Insgesamt betrachtet ist das Buch aber auf jeden Fall lesenswert, alleine schon wegen Das Anstecksträußchen von Layren Myrcale und Terminators Tochter von Meg Cabot.

Errechnet man den Durchschnitt aller vergebenen Blüten erhält man 3,4, was abgerundet werden kann, deswegen insgesamt:

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